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Kurz besprach mit John Kerry Kampf gegen Klimawandel

25. Nov 2020 · Lesedauer 2 min

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Mittwoch mit dem neuen US-Klimabeauftragten und früheren Außenminister John Kerry telefoniert. Dabei habe der Bundeskanzler Kerry zu dieser Nominierung durch die neue US-Administration gratuliert, hieß es aus dem Bundeskanzleramt. Er freue sich auf die weitere Kooperation. Der Bundeskanzler verwies laut Mitteilung auch auf die ambitionierten Klimaziele der türkis-grünen Bundesregierung sowie der Europäischen Union.

"Ich freue mich sehr auf die weitere enge Zusammenarbeit mit John Kerry, den ich bereits aus seiner Zeit als Außenminister und seinen vielen Aufenthalten in Österreich gut kenne", wurde der Bundeskanzler von einem Sprecher zitiert. Kurz war in seiner Zeit als Außenminister (2013 - 2017) mehrmals mit Kerry zusammengekommen, der dieses Amt von Februar 2013 bis Jänner 2017 in den USA unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama innegehabt hatte.

In dieser Funktion hielt sich Kerry in den Jahren 2014 und 2015 mehrmals und längere Zeit in Wien auf, wo er an Gesprächen bezüglich eines Iran-Abkommens und des Syrien-Konflikts teilnahm. Auch bei einem bilateralen Treffen in Washington im Jahr 2016 und bei multinationalen UNO-Konferenzen gab es Gespräche. Der bald 77-jährige Kerry war am Montag vom gewählten US-Präsident Joe Biden als Klimabeauftragter präsentiert worden.

"Der Klimawandel ist eine der größten weltweiten Herausforderungen. Die österreichische Bundesregierung setzt hier wichtige Schritte genauso wie die EU mit ihren ambitionierten Klimazielen. Erfolgreich im Kampf gegen den Klimawandel werden wir aber nur gemeinsam mit den USA und China sein. Es ist daher wichtig, dass die USA dem Pariser Klimaabkommen nun wieder beitreten und weitere Maßnahmen setzen wollen", ließ das Bundeskanzleramt am Mittwoch zudem wissen. Weitere Themen des Telefongesprächs waren demnach der gemeinsame Kampf gegen die Covid-19-Pandemie sowie die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten.

Quelle: Agenturen