puls24 Logo

Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt erneut zu Nahost

Heute, 13:40 · Lesedauer 1 min

Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch am Sonntag Beratungen in Wien statt. "Oberste Priorität bleibt die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher. Wir bewerten die Entwicklungen laufend", hieß es aus dem Außenamt. Beim Außenministerium seien nach aktuellem Stand etwa 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet registriert, davon circa 2.500 Reisende.

Man habe das Team verstärkt, um alle Österreicherinnen und Österreicher per SMS erreichen zu können, hieß es weiters. Aufgrund der hohen Anzahl an Neuregistrierungen in den vergangenen Stunden könne es jedoch zu Verzögerungen kommen. Daher rufe man alle dazu auf, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren, regelmäßig die Medien zu verfolgen und sich auf www.bmeia.gv.at zu informieren.

Angesichts der anhaltenden Raketenangriffe werde dringend empfohlen, behördliche Anweisungen strikt zu befolgen und Schutz in Gebäuden zu suchen. Da der Luftraum in mehreren betroffenen Staaten nach wie vor gesperrt sei, seien Ausreisen aus diesen Ländern auf dem Luftweg derzeit nicht möglich. Eine Ausreise auf dem Landweg erfolge auf eigene Verantwortung, so das Außenministerium abschließend.

Zusammenfassung
  • Im Wiener Außenministerium tagt am Sonntag erneut der Krisenstab zur Lage im Nahen Osten, wo aktuell etwa 17.000 Österreicherinnen und Österreicher registriert sind, darunter rund 2.500 Reisende.
  • Das Außenministerium hat das Team verstärkt, um alle Betroffenen per SMS zu erreichen, warnt aber vor Verzögerungen wegen zahlreicher Neuregistrierungen und bittet um Registrierung auf reiseregistrierung.at.
  • Da der Luftraum in mehreren betroffenen Staaten weiterhin gesperrt ist, sind Ausreisen auf dem Luftweg derzeit nicht möglich und eine Ausreise auf dem Landweg erfolgt laut Außenministerium auf eigene Verantwortung.