APA/GEORG HOCHMUTH

Kogler sichert Beamten Gehaltsverhandlungen im Herbst zu

Im Gegensatz zu den Metallern, wo die Arbeitgeber die heurige KV-Verhandlungsrunde auf nächstes Jahr verschieben wollen, sind der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst am Mittwoch Gehaltsverhandlungen für die Beamten zugesichert worden. Es werde keine Verschiebung geben, hieß es auf APA-Anfrage im Büro des zuständigen Ministers, Vizekanzler Werner Kogler. Die Verhandlungen sollen im Herbst stattfinden, einen konkreten Termin gibt es vorerst allerdings noch nicht.

Klar ist jedoch, dass die Gespräche nicht vor Mitte bis Ende Oktober starten werden, weil traditionellerweise neben dem Wirtschaftswachstum die abgerechnete Inflationsrate für die ersten drei Quartale als Basis herangezogen werden soll. Und diese wird nicht früher vorliegen.

GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl hatte Anfang September so wie jedes Jahr in einem Brief an Kogler um die Aufnahme der Gehaltsverhandlungen ersucht. Eine konkrete Forderung hatte er darin wie üblich noch nicht erhoben. Er will aber eine dauerhafte Kaufkraftsteigerung sowie eine Abgeltung der besonderen Herausforderungen und des "enormen Einsatzes" der Beamten zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Im Vorjahr hatten die Beamten eine Gehaltserhöhung im Schnitt um 2,3 Prozent erhalten.

ribbon Zusammenfassung
  • Im Gegensatz zu den Metallern, wo die Arbeitgeber die heurige KV-Verhandlungsrunde auf nächstes Jahr verschieben wollen, sind der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst am Mittwoch Gehaltsverhandlungen für die Beamten zugesichert worden.
  • Es werde keine Verschiebung geben, hieß es auf APA-Anfrage im Büro des zuständigen Ministers, Vizekanzler Werner Kogler.
  • Im Vorjahr hatten die Beamten eine Gehaltserhöhung im Schnitt um 2,3 Prozent erhalten.