Pro und Contra 17.03.2021
PULS 24

Impfchaos in Österreich – Wer hat es vermasselt?

17. März 2021 · Lesedauer 2 min

Nach Kritik an Impfstoffbestellung und Impftempo gibt es jetzt auch Zweifel an einem Impfstoff. Muss Österreich seine Strategie hier ändern? Darüber diskutieren u. a. der EU-Vertreter Martin Selmayr, Nationalratsabgeordneter Reinhold Lopatka sowie die Präsidenten der Impfstoffhersteller Österreichs, Renée Gallo-Daniel, und des Pensionistenverbandes, Peter Kostelka.

Endlich ist die langersehnte Covid 19-Prophylaxe im Land und schon häufen sich die Stimmen der Kritiker. Nach Beschwerden über das langsame Impfen in den Bundesländern sind die angeblichen Nebenwirkungen des Impfstoffes AstraZeneca der neueste Aufreger. Dazu kommen Vorwürfe an die Regierung, dass zu wenig Impfstoff bestellt worden sei.

Für Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die vorher vielgepriesene Verteilung durch die Europäische Union plötzlich etwas von einem „Basar“. Eine Darstellung, die der EU-Vertreter in Österreich, Martin Selmayr, so nicht stehen lassen will. Österreich hätte „all seine bestellten Impfdosen“ erhalten, die Verteilung sei von allen 27 Mitgliedsländern gemeinsam beschlossen worden. 

Wer muss für das Impfchaos geradestehen? Hat Österreich am falschen Platz gespart? Ist die heimische Infrastruktur nicht auf großflächige Impfungen vorbereitet? Hemmt der Föderalismus die Umsetzung des Impfplans? Und sind die Zweifel an AstraZeneca berechtigt? 

Gäste: 

Martin Selmayr, Vertreter EU-Kommission in Österreich, früher Generalsekretär EU-Kommission

Reinhold Lopatka, Europasprecher, Nationalratsabgeordneter, ÖVP

Renée Gallo-Daniel, Präsidentin Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller Österreichs

Lisz Hirn, Philosophin und Autorin

Peter Kostelka, Präsident Pensionistenverband Österreichs, früher Volksanwalt, Staatssekretär und Klubobmann, SPÖ

Moderation: 

Corinna Milborn 

 

Pro und Contra, Mittwoch, 17. März 2021, um 21:30 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4. 

Quelle: Redaktion / lam