Hohensinner nun offiziell ÖVP-Spitzenkandidat in Graz
Hohensinner war Langzeitbürgermeister Siegfried Nagl nach der Wahlschlappe 2021 gefolgt, als KPÖ-Spitzenkandidatin Elke Kahr - für die meisten überraschend klar - den Bürgermeistersessel für sich beanspruchen konnte. Seither lenken die Kommunisten zusammen mit den Grünen und der nicht im Stadtsenat vertretenen SPÖ die Geschicke der Stadt. Die ehemalige Bürgermeisterpartei ÖVP wurde in die Nebenrolle gedrängt. Hohensinner soll das nun wieder ändern und positioniert sich als Bürgermeisterkandidat.
Die Grazer ÖVP hatte bei der Gemeinderatswahl am 26. September 2021 mit 25,9 Prozent der Stimmen nur den zweiten Platz erobert, während die KPÖ mit mehr als 28,8 Prozent erstmals klar die Nummer eins in der steirischen Landeshauptstadt wurde. Die Grünen kamen auf 17,3 Prozent, die wenig später wegen des Finanzskandals zersplitterte FPÖ auf 10,6 Prozent und die SPÖ verpasste den Einzug in den Stadtsenat mit nur 9,5 Prozent. NEOS kamen auf 5,4 Prozent.
Zusammenfassung
- Kurt Hohensinner wurde offiziell als Spitzenkandidat der ÖVP für die bevorstehende Gemeinderatswahl in Graz präsentiert, die voraussichtlich im September stattfindet.
- Bei der Wahl 2021 erreichte die ÖVP 25,9 Prozent und wurde hinter der KPÖ mit 28,8 Prozent nur zweitstärkste Kraft, während die Grünen 17,3 Prozent, die FPÖ 10,6 Prozent, die SPÖ 9,5 Prozent und die NEOS 5,4 Prozent erzielten.
