APA - Austria Presse Agentur

Hofer gegen Covid geimpft

28. Apr 2021 · Lesedauer 2 min

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer wurde gegen das Coronavirus geimpft. Das erzählte er in einer Pressekonferenz der FPÖ. Zuletzt hatte Hofer im Jänner bereits angekündigt, dass er sich impfen lassen wolle.

Am Mittwoch lud die FPÖ zu einer Pressekonferenz zur gesundheitspolitischen Lage in Österreich. In dieser betonte FPÖ-Parteiobmann Norbert Hofer, dass sich die "Gesellschaft in Gut und Böse, in Nicht-Geimpft und Geimpft" teile. Diese Spaltung würde laut Hofer durch die Einführung der Eintrittstests für die Gastronomie und körpernahen Dienstleistungen entstehen. Kritisch äußerte er sich auch gegenüber dem "Grünen Pass", den er als "papiergewordene Stigmatisierung" bezeichnete.

Bis zur Einführung des "Grünen Passes" sollen drei Millionen Österreicher bereits die erste Teilimpfung erhalten haben, das verkündete Bundeskanzler Sebastian Kurz bereits Tage zuvor. Hofer bezeichnete dieses Ziel als "ambitioniert". "Insgesamt wird mit der Öffnung des Landes die indirekte Test- und Impfpflicht eingeführt", kritisierte der Parteiobmann der FPÖ. Gegen eine solche spreche er sich dezidiert aus.

Hofer weiterhin gegen "Impfzwang"

Nebenbei merkte Hofer an, dass er bereits gegen das Coronavirus geimpft wurde. Er nannte dies als Beispiel für eine "freie Entscheidung". Schon im Jänner kündigte er an, dass er sich die Impfung verabreichen lassen wolle. "Wir haben in der Familie über das sehr, sehr viel gesprochen", erklärte er. "In meiner Familie sind Gesundheitsberufe sehr stark verankert. Meine Frau ist Altenpflegerin, meine Tochter ist in der Ausbildung für einen Gesundheitsberuf. Aus dieser Überlegung heraus und aufgrund meiner Vorerkrankungen werde ich mich impfen lassen", begründete er damals seine Entscheidung.

Hofer: "Geimpfter muss sich nicht fürchten von nicht Geimpften angesteckt zu werden"

Im Newsroom LIVE  warnte Norbert Hofer vor einer Zweiklassengesellschaft wegen der Impfungen.

Quelle: Redaktion / pea