APA - Austria Presse Agentur

Hälfte der Eltern hat Probleme bei Heimunterricht

22. Apr 2020 · Lesedauer 1 min

Die Hälfte der Eltern tut sich schwer beim Heimunterricht mit den Kindern, zeigt eine Ifes-Umfrage im Auftrag der Arbeiterkammer. Für ebenso viele ist die daraus entstehende zeitliche Belastung ein Problem, ein Drittel der 316 Befragten mit 456 Schulkindern berichtet deshalb von Konflikten. Über die Hälfte der Eltern wünscht sich mindestens einmal pro Woche Kleingruppen-Betreuung an den Schulen.

Die Hälfte der Eltern tut sich schwer beim Heimunterricht mit den Kindern, zeigt eine Ifes-Umfrage im Auftrag der Arbeiterkammer. Für ebenso viele ist die daraus entstehende zeitliche Belastung ein Problem, ein Drittel der 316 Befragten mit 456 Schulkindern berichtet deshalb von Konflikten. Über die Hälfte der Eltern wünscht sich mindestens einmal pro Woche Kleingruppen-Betreuung an den Schulen.

34 Prozent plagen sich ganz allgemein beim Lernen mit ihren Kindern daheim, 16 Prozent in einzelnen Fächern. 28 Prozent der Befragten haben außerdem laut AK-Aussendung angegeben, dass ihr Kind mit den Online-Aufgaben der Schule überfordert ist. Besonders jene Eltern, die selbst niedrige Bildungsabschlüsse haben, bräuchten hier Unterstützung.

Probleme gibt es laut Umfrage auch bei der Ausstattung mit Laptops, Tablets oder PC. Ein Viertel hat demnach kein Gerät oder muss es sich mit anderen teilen. Ein gutes Zeugnis wird den Lehrern ausgestellt, für knapp drei Viertel sind diese bemüht. Als wichtigste Wünsche werden mehr Kontakt mit der Schule, Online-Sprechstunden, mehr Arbeitsmaterialien und ein Kleingruppen-Halbtag pro Woche in der Schule genannt. Von AK-Präsidentin Renate Anderl kommt dafür Unterstützung: "Die Schule muss wieder ihre Arbeit mit den Kindern aufnehmen".

Quelle: Agenturen