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Grüne und Team Kärnten starten in Landtagswahlkampf

20. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Das Team Kärnten und die Kärntner Grünen eröffnen am Freitag als erste Parteien die heiße Wahlkampfphase zur Landtagswahl am 5. März. Während das Team Kärnten um Spitzenkandidat Gerhard Köfer am Abend ins Casino Velden lädt, starten Olga Voglauers Grüne bei einem "After Work" in Klagenfurt in die Wahlauseinandersetzung, Unterstützung für die Grünen kommt mit Vizekanzler Werner Kogler und Justizministerin Alma Zadić auch aus Wien.

Die Ausgangsposition für die beiden Parteien ist durchaus unterschiedlich. Das Team Kärnten zog 2013 - damals noch unter dem Namen Team Stronach - mit 11,2 Prozent überlegen in den Landtag ein, in diesem Jahr kamen auch die Grünen auf ein - für Kärntner Grünen-Verhältnisse - sensationelles Ergebnis von 12,1 Prozent. Fünf Jahre später landete das Team Kärnten dann bei 5,7 Prozent und ist seither nur mehr mit drei Abgeordneten im Landtag vertreten. Die Grünen flogen 2018 mit 3,1 Prozent klar aus dem Landtag.

Für Köfer geht es nun darum, dieses Ergebnis zumindest zu halten, was ihm laut Umfragen auch gelingen dürfte. Voglauer muss dagegen - ohne aktuell in der Landespolitik mitzumischen - versuchen, zumindest einen großen Teil des Kärntner Grünen-Potenzials wieder in ein Wahlergebnis über der Fünf-Prozent-Hürde zu verwandeln.

Bereits ab kommendem Montag sollen die Plakate mit Team Kärnten-Spitzenkandidat Köfer hängen, auf eine eigene Präsentation verzichtet die Partei. Weiters sind verschiedene Termine mit Köfer quer durch Kärnten geplant. Er muss immerhin den Spagat zwischen Bürgermeisteramt in Spittal an der Drau und seinem Antreten als Spitzenkandidat im Wahlkreis Klagenfurt schaffen.

Die Kärntner Grünen haben für die kommenden Wochen einige Termine am Plan. Am Montag werden die ersten Plakate präsentiert, ab 13. Februar kommt eine zweite Plakatwelle. Das Wahlprogramm wird bei einer Pressekonferenz am 30. Jänner vorgestellt, zum Ende des Wahlkampfes sind sogar zwei Termine eingeplant: Am 3. März einer für Medien und am 4. März das Wahlkampffinale, wieder mit Vizekanzler Kogler und Justizministerin Zadić.

Quelle: Agenturen