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Granate gegenüber von Synagoge in Wien gefunden

04. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

In der Nähe der jüdischen Synagoge in der Tempelgasse in Wien-Leopoldstadt ist am Sonntag eine Handgranate gefunden worden. Sie befand sich in einer Tasche, die in einem Hauseingang gegenüber der Synagoge abgestellt war, wie die Polizei der APA mitteilte. Die Granate wurde vom Entschärfungsdienst abtransportiert. Bei der anschließenden Untersuchung wurde festgestellt, dass sich in dem Granatenkörper kein Sprengstoff befand und die Zündvorrichtung nicht funktionsfähig war.

Nach derzeitigem Informationsstand bestehe kein direkter Bezug zu der in der Tempelgasse gelegenen Synagoge oder einer antisemitischen Intention, hieß es vonseiten der Landespolizeidirektion Wien am Nachmittag. Dennoch wurde das Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) in Kenntnis gesetzt, die weiteren Ermittlungen laufen.

Die Tasche war am Vormittag laut einer Sprecherin von einem Mitarbeiter der Synagoge entdeckt worden. Nachdem er die Granate darin sah, informierte er die Polizei, die mit dem Entschärfungsdienst anrückte und eine großräumige Sperre veranlasste, da eine akute Gefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte.

Zusammenfassung
  • Am Sonntag wurde in einem Hauseingang gegenüber der Synagoge in der Tempelgasse in Wien-Leopoldstadt eine Handgranate in einer Tasche gefunden.
  • Der Entschärfungsdienst stellte fest, dass sich in der Granate kein Sprengstoff befand und die Zündvorrichtung nicht funktionsfähig war.
  • Laut Polizei gibt es keinen Hinweis auf einen direkten Bezug zur Synagoge oder eine antisemitische Motivation, das LSE ermittelt dennoch weiter.