Fürst über sinkende Infektionszahlen: "Das war der Mai"

28. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Die FPÖ hätte Corona-Maßnahmen schon viel früher gelockert, sagt Susanne Fürst, FPÖ-Verfassungssprecherin, im Newsroom LIVE. Für Fürst gehen die niedrigen Infektionszahlen auf die Jahreszeit zurück.

Am Freitag verkündete die Regierung weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Juni. Diese Maßnahmen seien laut FPÖ-Verfassungssprecherin Susanne Fürst längst nicht mehr "verfassungskonform". Dies hätte für eine kurze Dauer zwar gegolten, doch "der Notstand ist seit geraumer Zeit nicht mehr gegeben", sagt Fürst im Interview.

Generell hätte die FPÖ die Maßnahmen schon "viel früher gelockert". Einen Zeitpunkt nennt Fürst allerdings nicht, denn es gäbe dazu "kaum eine Datenlage". Zu den niedrigen Infektionszahlen sagt Fürst: "Das war der Mai, da hat die Auslastung immer schon nachgelassen." Diese Tatsache würde laut der FPÖ-Verfassungssprecherin die Bundesregierung ignorieren.

"Es wird massiver Druck ausgeübt"

Fürst hält auch ein erneutes Ansteigen der Zahlen im Herbst für wahrscheinlich. „Wir konnten Infektionskrankheiten in den letzten 100 Jahren nicht ausrotten, das Coronavirus gesellt sich jetzt dazu", sagt sie im Interview.

Gegen eine Corona-Impfung sei die FPÖ allerdings nicht. Sie würden nur einen Impfzwang ablehnen. Indirekt gäbe es diesen laut Fürst bereits in Österreich. "Es wird massiver Druck ausgeübt", kritisiert sie weiter - auch was das Testen betrifft.

Quelle: Redaktion / pea