FPÖ-Abgeordnete verweigert Corona-Test vor TV-Sendung

27. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch lehnte eine Einladung zur Talk-Sendung "Pro und Contra" ab, weil sie zuvor keinen Corona-Test machen wollte.

Am Mittwochabend wird in der Talk-Sendung "Pro und Contra" auf PULS 24 und PULS 4 darüber diskutiert, warum viele Österreicher die Corona-Regeln nicht mehr einhalten. Dazu hat der TV-Sender die Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch eingeladen. Sie lehnte die Einladung ab, da sie vor der Sendung einen Corona-Schnelltest hätte machen müssen. 

Am Dienstagabend äußerte sich Belakowitsch dazu auf Facebook. "Ich habe abgelehnt, weil ich gesund bin. Ich unterwerfe mich nicht dem Corona-Diktat eines Fernsehsenders!", schreibt Belakowitsch in dem Posting.

Dagmar Belakowitsch / Facebook

PULS 24-Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner antwortet darauf via Twitter, dass PULS 24 "zum Schutz unserer Gäste und unserer Mitarbeiter" Schnelltests für eine sichere Sendung anbietet.

Laut Andreas Rossmeissl, Chefredakteur der Talkredaktion des TV-Senders, wurde Belakowitsch als Alternative eine Skype-Schalte angeboten. Diese habe sie abgelehnt. Auch Anfragen an FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak, dem steirischen FPÖ-Chef Mario Kunasek und der Salzburger FPÖ-Chefin Marlene Svazek seien abgelehnt worden. Der FPÖ-Parlamentsklub habe als Begründung die geforderten Corona-Tests angeführt, Svazek und Kunasek hätten aus terminlichen Gründen abgesagt, sagte Rossmeissl.

Es werde bei "Pro und Contra" vorab ein Corona-Test von allen Gästen und Moderatoren gefordert, sagt Rossmeissl. Dies diene dem Schutz der Gäste und Mitarbeiter im Studio.

Quelle: Redaktion / apb