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Flüchtlinge in Bosnien bei Grenzübertritt in Loch gestürzt

Mai 11, 2020 · Lesedauer 1 min

Elf Flüchtlinge, die beim Versuch die bosnisch-kroatische Grenze illegal zu passieren, in ein zwölf Meter tiefes Erdloch gestürzt waren, sind vergangene Nacht vom bosnischen Bergrettungsdienst gerettet worden. Die Flüchtlingsgruppe befand sich auf der Flucht vor der bosnischen Grenzpolizei, als sie am Fuß des Berges Pljesavica bei Bihac, in ein Erdloch stürzte, berichteten bosnische Medien.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Bihac wurden drei Flüchtlinge nach der Rettung ins Krankenhaus eingeliefert. Keiner von ihnen schwebe in Lebensgefahr, sagte der Leiter des Bergrettungsdienstes, Ermin Lipovic, laut dem Internetportal "Klix.ba".

Im bosnischen Kanton Una-Sana, dicht an der Grenze zu Kroatien, wird die Zahl illegaler Grenzübertritte derzeit nach amtlichen Angaben auf rund 4.000 geschätzt.

Quelle: Agenturen