Elf Tote bei US-Angriff auf angebliche Drogenboote
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump greift seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Offiziellen Angaben zufolge wurden dabei bereits rund 130 Menschen getötet.
Zusammenfassung
- Das US-Militär hat innerhalb kurzer Zeit drei mutmaßliche Drogenboote im Ostpazifik und in der Karibik angegriffen, wobei elf Menschen getötet wurden.
- Laut Angaben des US-Regionalkommandos Southcom waren die Boote auf bekannten Schmuggelrouten unterwegs, eine derart hohe Angriffsdichte ist ungewöhnlich.
- Seit Herbst des Vorjahres wurden bei ähnlichen Einsätzen gegen Drogenschmuggler in internationalen Gewässern bereits rund 130 Menschen getötet, Kritiker stellen die völkerrechtliche Zulässigkeit infrage.
