APA/APA/X account of El Salvador's President Nayib Bukele/HANDOUT

Elf Tote bei US-Angriff auf angebliche Drogenboote

17. Feb. 2026 · Lesedauer 1 min

Das US-Militär hat binnen kurzer Zeit gleich drei Boote mit mutmaßlichen Drogenschmugglern im Ostpazifik und in der Karibik angegriffen. Elf Menschen wurden dabei getötet, wie das zuständige Regionalkommando (Southcom) auf der Plattform X mitteilte. Die Boote seien auf bekannten Drogenschmuggler-Routen unterwegs gewesen. Eine solche Häufung von Angriffen in kurzer Zeit ist ungewöhnlich. Meist lag bisher zwischen den Angriffen etwas Zeit.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump greift seit Herbst vergangenen Jahres immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Offiziellen Angaben zufolge wurden dabei bereits rund 130 Menschen getötet.

Zusammenfassung
  • Das US-Militär hat innerhalb kurzer Zeit drei mutmaßliche Drogenboote im Ostpazifik und in der Karibik angegriffen, wobei elf Menschen getötet wurden.
  • Laut Angaben des US-Regionalkommandos Southcom waren die Boote auf bekannten Schmuggelrouten unterwegs, eine derart hohe Angriffsdichte ist ungewöhnlich.
  • Seit Herbst des Vorjahres wurden bei ähnlichen Einsätzen gegen Drogenschmuggler in internationalen Gewässern bereits rund 130 Menschen getötet, Kritiker stellen die völkerrechtliche Zulässigkeit infrage.