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Trump will Russland unter chinesischer Flagge bombardieren

06. März 2022 · Lesedauer 2 min

Gegenüber Spendern sagte der ehemalige US-Präsident Donald Trump, dass er im Ukraine-Konflikt chinesische Flaggen auf US-amerikanische Flieger geben und Russland bombardieren würde.

Was in der Ukraine passiere sei ein "massives Verbrechen gegen die Menschheit", sagte der ehemalige US-Präsident Donald Trump am Samstag bei einer Veranstaltung für Spender der Republikanischen Partei in New Orleans. Dabei kritisierte er auch die NATO, weil das Militärbündnis zu wenig unternehmen würde, berichtet etwa "Daily Mirror". 

Die NATO sei zu bürokratisch - Trump kritisierte die NATO als "paper tiger" - die USA sollten nicht zusehen, während die Ukraine eingenommen wird, so Trump. 

Dabei formulierte der ehemalige Präsident auch gleich eine Idee, was die USA seiner Meinung nach unternehmen könnten, wie der "Washington Post"-Journalist Josh Dawsey auf Twitter berichtet: Amerika sollte seine F-22-Flieger nehmen, sie mit chinesischen Flaggen versehen und Russland mit Bomben angreifen. "Und dann sagen wir, China war es, wir waren das nicht. China tat das und sie fangen miteinander zu kämpfen an und wir lehnen uns zurück und sehen dabei zu", so Trump. 

 

Während seiner Präsidentschaft hatte Donald Trump die NATO oft kritisiert - er wollte aus dem Militärbündnis aussteigen. Die Ukraine hatte die NATO ersucht, gegen Russlands Invasion einzugreifen und etwa eine Flugverbotszone durchzusetzen. Die NATO verweigerte das bisher, weil man eine direkte Auseinandersetzung mit Russland fürchtet. 

Lob für Putin

Schon vergangene Woche hatte Trump das Vorgehen seines Nachfolgers Joe Biden kritisiert. Er solle keine US-Truppen nach Europa verlegen. Russlands Machthaber Wladimir Putin hingegen lobte Trump: "Putin erklärt einen großen Teil der Ukraine für unabhängig. Oh, das ist wunderbar."

Bei der Veranstaltung in New Orleans machte Trump schließlich auch den Klimawandel zum Thema: Der Klimawandel sei eine Falschmeldung und wenn der Meeresspiegel steigen würde, sei das gut, da es dann mehr Grundstücke am Wasser geben würde. Dann soll er laut Josh Dawsey sarkastisch angefügt haben: "Die Welt wird in fünf Jahren untergehen". 

Quelle: Redaktion / koa