Deutscher Kanzler trifft Trump im Weißen Haus
Merz hat am Sonntag auf die Risiken einer Ausweitung des Kriegs hingewiesen und Zweifel daran geäußert, ob auf diese Weise ein Machtwechsel herbeigeführt werden kann. Er äußerte aber auch Verständnis für die Militäraktion und verzichtete auf Kritik.
Nach dem Gespräch im Oval Office ist ein Mittagessen mit Trump geplant. Ursprünglich war erwartet worden, dass es vor allem um den Zollstreit mit den USA, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die China-Politik gehen würde. Diese Themen könnten weiterhin angesprochen werden.
Zusammenfassung
- Drei Tage nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran trifft Kanzler Friedrich Merz am Dienstag US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus.
- Deutschland ist wie andere europäische NATO-Verbündete an den Angriffen nicht beteiligt, Merz zeigte jedoch Verständnis für die Militäraktion und äußerte keine Kritik.
- Ursprünglich waren der Zollstreit, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die China-Politik als Hauptthemen geplant, nun dominiert jedoch der Nahost-Krieg das Treffen.
