APA - Austria Presse Agentur

Corona: Hälfte der impfbaren Bevölkerung geimpft

08. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Die Hälfte der impfbaren Bevölkerung ist bereits gegen das Coronavirus geimpft. Das verkündete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein in einer Aussendung. In Wien hingegen stockt der Impfplan.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zeigt sich erfreut über den Impffortschritt. Man habe bereits die Hälfte der impfbaren Bevölkerung geimpft, heißt es in einer Aussendung aus dem Gesundheitsministerium. "Die Impfungen sind der Weg zurück in unser gewohntes Leben. Das bringt eine weitere Entspannung der Infektionslage in Österreich und macht auch weitere Lockerungen möglich. Es ist wichtig, dass schon so viele Menschen diesen Schritt getan haben", wird Mückstein zitiert.

Bisher haben 3.938.390 Menschen in Österreich eine erste Impfdosis erhalten, davon haben 1.834.165 Personen einen vollständigen Impfschutz. Damit sind 23,3 Prozent der Bevölkerung vollimmunisiert.

Keine neuen Impftermine in Wien

In Wien hingegen kommt der Impfplan ins Stocken. Man könne aktuell keine neuen Impftermine vergeben. Grund dafür sei ein Lieferausfall von 52.000 Biontech Impfdosen. Aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker heißt es, dass diese Situation bis Donnerstag anhalten werde.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate weiterhin im Burgenland mit 48,9 Prozent. In Niederösterreich sind 47 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Vorarlberg 46,2 Prozent, in Tirol 45,6 Prozent, in Salzburg 44,9 Prozent, in Kärnten Prozent, in der Steiermark 43,3 Prozent und in Oberösterreich 42,6 Prozent. Auch Wien kratzt mit einer Durchimpfungsrate von 39,7 Prozent mittlerweile an der 40 Prozent-Marke. Die relativ niedrige Durchimpfungsrate in der Bundeshauptstadt wird oft damit erklärt, dass in Wien Bewohner des sogenannten Speckgürtels im zu Niederösterreich gehörenden Umland der Stadt mitgeimpft würden.

Quelle: Agenturen / pea