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Corona-Einschränkungen in Kabul zum Ramadan-Ende

21. Mai 2020 · Lesedauer 1 min

Angesichts der Corona-Pandemie sollen in der afghanischen Hauptstadt Kabul zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan an diesem Wochenende strenge Einschränkungen gelten. Ziel sei es, so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sagte Kabuls Gouverneur Mohammed Yaqub Haidari am Donnerstag. Bisher befolgt nur ein kleiner Teil der Menschen in Afghanistan geltende Vorgaben.

Angesichts der Corona-Pandemie sollen in der afghanischen Hauptstadt Kabul zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan an diesem Wochenende strenge Einschränkungen gelten. Ziel sei es, so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sagte Kabuls Gouverneur Mohammed Yaqub Haidari am Donnerstag. Bisher befolgt nur ein kleiner Teil der Menschen in Afghanistan geltende Vorgaben.

Ramadan endet um den 23. Mai mit dem Fest Eid al-Fitr, auch Zuckerfest genannt. Zu diesem Anlass treffen sich Muslime gewöhnlich mit Freunden und Familie unter anderem zum gemeinsamen Essen. Nach dem Fest solle es in Kabul Lockerungen geben, sagte Haidari weiter.

Das Kabinett habe einen entsprechenden Plan gebilligt. Die meisten Geschäfte sollen dann unter Auflagen wieder öffnen können, Schulen und Restaurants dagegen vorerst geschlossen bleiben.

In Afghanistan sind rund 8.700 Infektionen mit dem Coronavirus und 193 Todesfälle registriert worden. Afghanistan leidet nach fast zwei Jahrzehnten Krieg unter medizinischer Unterversorgung. Vielerorts fehlt es an Personal und Ausrüstung, auch zum Testen auf das neuartige Coronavirus.

Quelle: Agenturen