APA - Austria Presse Agentur

Conte prüft weitere Lockerung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen

06. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Nach dem positiven und geregelten Start in die "Phase 2" prüft die italienische Regierung die Lockerung weiterer Maßnahmen, um den Weg zurück zur Normalität zu beschleunigen. So schließt Premier Giuseppe Conte eine Vorverlegung der ursprünglich für 1. Juni geplanten Wiedereröffnung von Friseuren und Schönheitssalons nicht aus. Auch Theater könnten wieder öffnen, sollte die Epidemiekurve sinken.

Nach dem positiven und geregelten Start in die "Phase 2" prüft die italienische Regierung die Lockerung weiterer Maßnahmen, um den Weg zurück zur Normalität zu beschleunigen. So schließt Premier Giuseppe Conte eine Vorverlegung der ursprünglich für 1. Juni geplanten Wiedereröffnung von Friseuren und Schönheitssalons nicht aus. Auch Theater könnten wieder öffnen, sollte die Epidemiekurve sinken.

Wiedereröffnungen könnten auf regionaler Basis je nach Entwicklung der Epidemiekurve erfolgen, sagte Conte im Interview mit der römischen Tageszeitung "Il Fatto quotidiano". Er lobte das Verantwortungsbewusstsein der Italiener, die gelernt hätten, mit dem Virus zu leben und sich davor zu schützen.

Laut Conte werden die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für die Italiener besonders schmerzhaft sein. "Wir stehen vor der härtesten Probe seit dem Zweiten Weltkrieg. Mit einem derartigen Rückgang des Bruttoinlandprodukts werden die wirtschaftlichen Auswirkungen besonders hart sein", sagte Conte. Die Hilfspakete, die die Regierung bisher verabschiedet habe, sollen zur Abfederung der negativen Auswirkungen der Krise beitragen.

Nach knapp zwei Monaten kompletten Stillstands wegen des Coronavirus begann in Italien am Montag die "Phase 2". Damit wurde ein wichtiger Schritt zurück in die Normalität unternommen. Zwar lockerte die Regierung die Vorsichtsmaßnahmen weniger, als es sich die Italiener nach siebenwöchiger Quarantäne erhofft hatten, die Menschen erhielten jedoch zumindest ein wenig mehr Bewegungsfreiheit.

Quelle: Agenturen