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China "entschlossen" für Erhalt UNO-basierter Weltordnung

27. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

China ist laut Staatschef Xi Jinping bestrebt, an der bestehenden regelbasierten Weltordnung auf der Grundlage der UNO festzuhalten. China sei "bereit, mit Finnland zusammenzuarbeiten, um das internationale System mit den Vereinten Nationen als Kernstück entschlossen aufrechtzuerhalten", sagte Xi am Dienstag bei einem Treffen mit Finnlands Premier Petteri Orpo in Peking. Xi äußerte sich angesichts der Pläne von US-Präsident Donald Trump für ein neues internationales Gremium.

Trump hatte vergangene Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos einen "Friedensrat" in Konkurrenz zu der von ihm geschmähten UNO lanciert. 19 weitere Staaten unterzeichneten das Gründungsdokument, darunter Argentinien und Ungarn. Mehrere eingeladene Staaten nahmen nicht teil - darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich. China war zwar eingeladen, sich dem "Friedensrat" anzuschließen, ließ aber seine Teilnahme bisher offen.

Xi empfing Orpo in der Großen Halle des Volkes in Peking. Bei seinem viertägigen Besuch will der finnische Ministerpräsident wie vor ihm bereits weitere westliche Staats- und Regierungschefs angesichts der aktuellen US-Politik neue Allianzen mit China ausloten.

Zusammenfassung
  • Chinas Präsident Xi Jinping bekräftigte beim Treffen mit Finnlands Premier Orpo am Dienstag in Peking, dass China entschlossen an der UNO-basierten Weltordnung festhalten will.
  • Hintergrund ist die Initiative von US-Präsident Donald Trump, der beim Weltwirtschaftsforum in Davos einen neuen 'Friedensrat' als Konkurrenz zur UNO vorgestellt hat, dem sich bislang 19 Staaten angeschlossen haben.
  • China wurde zur Teilnahme am Friedensrat eingeladen, hat sich bisher aber nicht positioniert, während westliche Regierungschefs wie Finnlands Premier Orpo in Peking neue Allianzen mit China sondieren.