APA - Austria Presse Agentur

Bundeskanzler Kurz wird Vater: Die Politik gratuliert

10. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Der Babyreigen in der Bundesregierung geht weiter: Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und seine Lebensgefährtin Susanne Thier erwarten ihr erstes Kind.

Der Babyreigen in der Bundesregierung geht weiter: Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und seine Lebensgefährtin Susanne Thier erwarten ihr erstes Kind. Der Nachwuchs soll Ende November oder Anfang Dezember auf die Welt kommen, teilte das Kanzleramt am Samstag auf APA-Anfrage mit. "Wir sind überglücklich und dankbar, dass wir bald zu dritt sein werden", ließ Kurz in einem Posting auf Facebook und Instagram samt Foto des Paares im Kornfeld wissen.

"Es wartet auf uns eine wunderschöne gemeinsame Aufgabe, der wir mit großer Vorfreude entgegenblicken", meinte der 34-jährige Kanzler. Näheres wollte man noch nicht bekanntgeben. "Ich bitte euch um Verständnis, dass wir unser Privatleben wie bisher privat halten werden, sind aber froh, diese bald unübersehbare Freude mit euch teilen zu dürfen", hieß es in dem Posting. Mit den Babynews dürften sich auch die Hochzeitsgerüchte rund um das langjährige Paar wieder verdichten, die bisher weder bestätigt noch dementiert wurden.

Glückwünsche

Aus der Politik kamen über die Parteigrenzen hinweg zahlreiche Glückwünsche: "Ich freue mich mit euch", twitterte etwa der Grüne Vizekanzler Werner Kogler, andere Regierungsmitglieder gratulierten ebenfalls.

Über die "schöne Nachricht" freute sich auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen auf Twitter und wünschte "alles Gute und vor allem Gesundheit". "Ein Kind ist immer Grund zur Freude", gratulierte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner. Einen "herzlichen Glückwunsch" schickte auch NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, "das wird die größte Verantwortung und Aufgabe". "Herzliche Glückwünsche aus Wien" kamen von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

Nicht der erste Regierungs-Nachwuchs

Das Kanzler-Baby wird jedenfalls nicht der erste Nachwuchs in der türkis-grünen Bundesregierung: Erst Mitte Juni verabschiedete sich Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) in die Babypause, Justizministerin Alma Zadic (Grüne) ist im Jänner Mutter eines Sohnes geworden.

Eine echte Mutterschutz- und Karenzregelung für Politikerinnen ist immer noch ausständig. Für Regierungsmitglieder, Abgeordnete oder auch Bürgermeisterinnen gelten die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes nicht, sie haben auch keinen Anspruch auf Karenzierung, da es sich bei einem politischen Mandat um kein Angestellten- bzw. Dienstverhältnis handelt. Ob sich Kanzler Kurz nach der Geburt seines Kindes eine Auszeit nehmen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Quelle: Agenturen