Brodnig: "Hätte gedacht, dass selbst in der FPÖ Verantwortung erkannt wird"

30. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Manfred Haimbuchner (FPÖ), stv. Landeshauptmann von Oberösterreich, und Journalistin Ingrid Brodnig sind zu Gast bei PULS 24-Inofchefin Corinna Milborn. Besonders die Corona-Impfung führt hier zu einer Diskussion zwischen den beiden Gästen.

Bei der Corona-Impfung kommt es in "Milborn" zur Diskussion zwischen dem stv. Landeshauptmann von Oberösterreich Manfred Haimbuchner (FPÖ) und Kommunikationsexpertin Ingrid Brodnig.

Im Falle von Corona müsse man laut Brodnig unterscheiden zwischen Fakten und Meinungen. Besonders bei der Impfung spiele die FPÖ eine "unbehagliche Rolle". Denn in Krisen, wie der Corona Pandemie ist "Vertrauen wichtiger als Expertise", sagt Brodnig auf PULS 24. "Ich hätte gedacht, dass selbst in der FPÖ, wo manchmal wissenschaftsfern kommuniziert wird, Verantwortung erkannt wird", so die Expertin. "Man sieht welche Bürger sich impfen lassen und welche nicht." Sollte die Pandemie länger anhalten stelle sich daher laut Brodnig zusätzlich die Frage: " Wie weit ist es die Schuld der FPÖ und ihrer Wähler?"

Manfred Haimbuchner sieht darin keine Problematik. "Es ist immer meine Entscheidung, ob ich mich impfen lassen", sagt der FPÖ-Politiker, der selbst eine Corona-Erkrankung überstanden hat. In der Corona-Pandemie "wird absolut schwarz-weiß gemalt", kritisiert Haimbuchner. Angebote wie den Impfbus oder eine Impfparty findet er "absolut unseriös". Impfungen sollten laut dem stv. Landeshauptmann in der Arztpraxis stattfinden. "Es ist der Bundesregierung offensichtlich nicht gelungen, Bürger von der Impfung zu überzeugen", sagt Haimbuchner bei "Milborn".

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea