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Boot mit 100 Migranten auf Lampedusa gerettet

27. Aug 2021 · Lesedauer 1 min

Die süditalienische Mittelmeerinsel Lampedusa ist weiterhin mit Migrationsbewegungen konfrontiert. 100 Migranten, die sich an Bord eines in Seenot geratenen Bootes befanden, wurden am Freitag von der italienischen Küstenwache unweit von Lampedusa in Sicherheit gebracht. 76 der Menschen an Bord sind minderjährig, wie italienische Medien berichteten. Bei den Migranten handelt es sich um Ägypter mit Ausnahme eines senegalesischen Minderjährigen.

Sie wurden in der Flüchtlingseinrichtung der Insel untergebracht, in der sich derzeit 850 Personen befinden. Dabei hat der Hotspot lediglich 250 Plätze. Die Migranten sollen nach Sizilien gebracht werden.

Insgesamt erreichten seit Anfang Jänner nach Angaben des Innenministeriums in Rom bereits 37.260 Bootsflüchtlinge italienischen Boden - mehr als doppelt so viele wie im selben Zeitraum des Vorjahrs. Das Thema sorgt in Italiens Politik immer wieder für Streit. Das Mittelmeerland verlangt von den anderen Staaten der EU, die Migranten in Europa besser zu verteilen. Österreich schließt eine Beteiligung strikt aus.

Quelle: Agenturen