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Bericht: Assad erlitt bei Rede im Parlament Schwächeanfall

12. Aug 2020 · Lesedauer 2 min

Syriens Staatschef Bashar al-Assad hat bei einer Rede an das neu zusammengesetzte Parlament in Damaskus offenbar einen Schwächeanfall erlitten. Laut "Spiegel Online", das sich auf das syrische Staatsfernsehen beruft, musste Assad seine Ansprache wegen "niedrigem Blutdruck" für einige Minuten unterbrechen. Dann habe er normal weitersprechen können.

Syriens Staatschef Bashar al-Assad hat bei einer Rede an das neu zusammengesetzte Parlament in Damaskus offenbar einen Schwächeanfall erlitten. Laut "Spiegel Online", das sich auf das syrische Staatsfernsehen beruft, musste Assad seine Ansprache wegen "niedrigem Blutdruck" für einige Minuten unterbrechen. Dann habe er normal weitersprechen können.

Die Meldung über den Schwächeanfall verbreitete auch der offizielle Twitter-Kanal der Präsidentschaft, zusammen mit einem Foto, das Assad offenbar bei der Rede vor den Parlamentariern zeigt. Das Parlament besteht in Syrien nicht aus demokratisch gewählten Abgeordneten, sondern ausschließlich aus Getreuen des Machthabers. Live-Bilder der Rede gab es nicht, sie wurde aufgezeichnet und soll am Abend im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt werden.

Assad verteidigt seine Macht seit mehr als neun Jahren in einem Bürgerkrieg gegen zahlreiche Rebellengruppen. Er konnte sich vor allem durch die Unterstützung Russlands und der vom Iran gesteuerten libanesischen Hisbollah behaupten.

Zehntausende Menschen sind gestorben, 5,5 Millionen geflohen. Mehr als drei Millionen Menschen retteten sich vor dem Krieg in die Türkei, Hunderttausende flohen in die Nachbarländer Jordanien und Libanon.

Die syrische Hauptstadt leidet derzeit stark unter der Covid-19-Pandemie. Über den "niedrigen Blutdruck" hinaus machten die staatlichen Quellen keine Angaben zu Assads Gesundheit. Vorerkrankungen sind bei Assad nicht bekannt.

Quelle: Agenturen