Ahrens aus New York: Impfpflicht führte zu weniger Kündigungen als gedacht

30. Nov 2021 · Lesedauer 1 min

Die Einführung einer Impfpflicht für bestimmte Berufe in New York habe zu einer Erhöhung der Impfquote beigetragen, sagt US-Korrespondentin Angelika Ahrens.

Während in Österreich derzeit noch an einem Gesetzesentwurf für die Impfpflicht gearbeitet wird, der kommende Woche zur Begutachtung vorgelegt werden soll, gilt im Bundesstaat New York bereits seit Längerem eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen.

Darunter fallen laut US-Korrespondentin Angelika Ahrens unter anderem Gesundheitsberufe, die Polizei, die Feuerwehr und das Lehrpersonal. In New York habe es durchaus Proteste und auch Klagen gegen die Impfpflicht gegeben. Diese seien aber zurückgewiesen worden.

Auch habe die verpflichtende Impfung zu mehreren Kündigungen geführt. Als Beispiel führt Ahrens im Interview mit PULS 24 Anchorwoman Bianca Ambros eine Krankenhauskette im Bundesstaat New York an, die 1.400 ungeimpfte Mitarbeiter entlassen habe.

"Menschen sind sehr gedrillt worden"

Die Impfpflicht habe in New York aus zwei Gründen funktioniert. Sie erinnert an das vergangene Jahr. Damals seien Menschen "reihenweise gestorben". Dadurch sei den Menschen die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, in Erinnerung geblieben. Außerdem seien die Menschen darauf "sehr sehr gedrillt worden", dass eine Impfpflicht für bestimmte Berufe im Kampf gegen die Pandemie entscheidend sei.

Quelle: Redaktion / apb