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Wiener Symphoniker feiern Franz Lehar mit Konzertfilm

18. Juni 2020 · Lesedauer 1 min

Er droht neben dem zweiten Jahresjubilar Ludwig van Beethoven - der angesichts der Corona-Einschränkungen auch schon um sein Recht kämpfen muss - vollends unterzugehen: Franz Lehar, dessen Geburtstag sich am 30. April zum 150. Mal gejährt hat. Immerhin die Wiener Symphoniker ehren nun den Begründer der Silbernen Operettenära, und zwar mit einem Konzertfilmprojekt.

Er droht neben dem zweiten Jahresjubilar Ludwig van Beethoven - der angesichts der Corona-Einschränkungen auch schon um sein Recht kämpfen muss - vollends unterzugehen: Franz Lehar, dessen Geburtstag sich am 30. April zum 150. Mal gejährt hat. Immerhin die Wiener Symphoniker ehren nun den Begründer der Silbernen Operettenära, und zwar mit einem Konzertfilmprojekt.

Unter Leitung von Manfred Honeck und mit Stars wie Camilla Nylund, Piotr Beczala und Michael Schade werden derzeit im Theater an der Wien Nummern aus Lehar-Klassikern wie "Die lustige Witwe", "Das Land des Lächelns" oder "Der Graf von Luxemburg" eingespielt. Schließlich ist das Orchester dem Komponisten eng verbunden, von dem es seit Gründung im Jahr 1900 rund 120 Werke aufgeführt hat. Und knapp zwei Dutzend Mal führte der 1948 verstorbene Lehar die Symphoniker selbst vom Pult aus.

Zum einen soll aus den nun entstehenden Aufnahmen ein Konzertfilm geschnitten werden. Zum anderen sollen Teile davon in einer Lehar-Dokumentation Verwendung finden, die am 26. Oktober auf ORF 2 ausgestrahlt wird. "Die bekannten Restriktionen im Rahmen der Bekämpfung der Coronapandemie haben natürlich auch uns gezwungen, neue innovative Wege zu gehen, um neue Einkommensquellen zu erschließen", so Symphoniker-Intendant Jan Nast am Donnerstag.

Quelle: Agenturen