APA/HERBERT PFARRHOFER

viennacontemporary als "flächendeckendes Festival" geplant

22. März 2022 · Lesedauer 2 min

Die Kunstmesse viennacontemporary, die von 8. bis 11. September erstmals im Kursalon Wien im Stadtpark stattfindet, soll neben rund 70 Galerienpräsentationen heuer zum "flächendeckenden Festival für Kunst und Kultur" anwachsen. Dafür will man im Rahmen eines "Art Hub Stadtpark" ein Netzwerk mit Institutionen in unmittelbare Nähe aufbauen und "interdisziplinäre Kunstkooperationen und gemeinsame Veranstaltungen" anbieten, wie es am Dienstag in einer Ankündigung heißt.

Als "Boutique-Messe" wolle man "Qualität vor Quantität" stellen, für die Auswahl der Galerien ist ein Zulassungskomitee um Boris Ondreička, dem künstlerischen Leiter der Messe, zuständig. Neben dem Fokus auf die heimische Szene sowie internationalen Positionen werde ein Schwerpunkt auch auf Präsentationen aus Osteuropa gelegt. Die Kunstmesse müsse man als "Motor für den gesellschaftlichen, kulturellen, kommunalen und kritischen Diskurs und sogar als Bildungsgenerator" betrachten, hieß es in den Presseunterlagen. "Die Notwendigkeit, das Messeformat in diese Richtung weiterzuentwickeln, ist aktuell wie kaum je zuvor."

Der Bereich ZONE1, der schon in den Vorjahren Einzelpräsentationen von jungen Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren ermöglichte, wird heuer von der slowenischen Kuratorin Tjaša Pogačar verantwortet. Ihr ist besonders ein Dialog mit Kunstpraktiken wichtig, die "ein kritisches Bewusstsein und die Erforschung von radikalen Veränderungen und Möglichkeiten fördern, die durch neue Technologien entstanden sind". Sie freue sich über die Aufgabe, "da sie eine Gelegenheit bietet, diesen Dialog und mein Interessengebiet mit Fragen, Ansätzen und Perspektiven einer jungen Generation von KünstlerInnen in Österreich zu erweitern".

(S E R V I C E - www.viennacontemporary.at)

Quelle: Agenturen