APA

Thomas Maurer verarbeitet Corona-Tod seines Vaters in Kabarett

26. März 2021 · Lesedauer 2 min

Kabarettist Thomas Maurer sorgte am Donnerstag in der ORF-Sendung "Die Tafelrunde" dafür, dass den Zuschauern das Lachen im Halse steckenblieb.

Auf eine ebenso unerwartete wie ergreifende Art machte Kabarettist Thomas Maurer am Donnerstagabend den Corona-Tod seines Vaters publik. In der ORF-Sendung "Die Tafelrunde" sprach Maurer als letzter Auftretender zunächst gewohnt pointiert über die Impfstrategie bzw. Corona-Politik der Regierung.

Dabei erwähnt er seinen Vater, der aufgrund von Übergewicht und Lungenleiden, als Risikopatient einzustufen sei. Einige Minuten später, gegen Ende seines Auftritts erwähnte Maurer seinen Vater erneut. Vergangene Woche sei er am Montag vom Krankenhaus seines Vaters angerufen worden. "Faustregel: Wenn einem einer mitten in der Pandemie sagt, dass man seinen Vater um zehn Uhr am Abend im Krankenhaus besuchen darf, auf der Intensivstation, dann ist das kein gutes Zeichen", witzelt Maurer bitter.

Impf-Benachrichtigung zwei Tage nach dem Tod

Er habe sich also beeilt und seinen Vater noch im Krankenhaus besucht, am nächsten Tag sei dieser dann verstorben. "Das war kein welthistorisch bedeutendes Ereignis, aber ich habe ihn schon sehr gemocht", sagte Maurer dann, sichtlich bewegt. Er beendet seinen Auftritt mit der Feststellung, dass zwei Tage nach dem Tod seines Vaters die Benachrichtigung gekommen sei, dass er sich nun zur Impfung anmelden könne.

Die anderen Kabarettisten in der Sendung waren von Maurers Auftritt auch sichtlich bewegt und erschüttert.

Quelle: Redaktion / hos