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Staatsoper bietet im Juni 15 Konzerte für je 100 Besucher an

Juni 03, 2020 · Lesedauer 2 min

Das Programm für seine erste Saison hat der künftige Staatsoperndirektor Bogdan Roscic bereits Ende April präsentiert, nun folgt ein Ausblick auf die unmittelbare Zukunft. Durch die jüngsten Lockerungen im Veranstaltungsbereich sind bis Ende Juni 14 Konzerte für maximal 100 Besucher möglich. Alle Konzerte werden als Livestream auf www.staatsoperlive.com kostenlos übertragen.

Auf dem Programm stehen eine Reihe von klavierbegleiteten Lieder- und Arienabenden im Großen Haus vor dem Eisernen Vorhang, die von Ensemblemitgliedern des Hauses sowie von Gastsolistinnen und -solisten gestaltet werden. Auch ein Termin der Reihe "Kammermusik der Wiener Philharmoniker" wird nun am 10. Juni nachgeholt. Den Auftakt macht am kommenden Montag (8. Juni) ein Liederabend von Günther Groissböck, weitere Liederabende gestalten Tomasz Konieczny (11. Juni), Camilla Nylund (15. Juni), Michael Schade (18. Juni), Juan Diego Florez (20. Juni) und Krassimira Stoyanova (25. Juni).

Am 9. Juni steht ein Ensemblekonzert mit Werken von Mozart auf dem Programm, es folgen u.a. Werke des Belcanto (12. Juni) sowie Konzerte aus dem französischen, deutschen und slawischen Repertoire (am 16., 19. und 22. Juni). Am 24. Juni gibt man Werke von Puccini und des Verismo. Den Abschluss bildet am 27. Juni schließlich ein Galakonzert des jungen Ensembles mit Solisten und Orchester der Wiener Staatsoper. Dabei treten laut Ankündigung "all jene Sängerinnen und Sänger auf, die in der Direktion von Dominique Meyer eine besondere Rolle spielten und, zumindest zeitweise, im Ensemble waren: eine Art musikalischer Rückblick".

Tickets für Konzerte der Ensemblemitglieder sowie Kammermusik kosten 36 Euro, Karten für die Liederabende und das Galakonzert werden für 100 Euro aufgelegt. Aus Sicherheitsgründen werden ausschließlich Einzel-Sitzplätze im Parkett angeboten. Besucher sind aufgefordert, den entsprechenden Abstand einzuhalten, sich die Hände zu desinfizieren sowie bis zur Einnahme der Sitzplätze einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Quelle: Agenturen