APA - Austria Presse Agentur

Schmuse-Reggae für harte Zeiten - Jason Mraz bleibt Optimist

18. Juni 2020 · Lesedauer 2 min

Dieser Mann muss ein sonniges Gemüt haben - darauf weisen schon die Titel älterer Werke wie "Life Is Good" (2010) oder "Yes!" (2014) hin. Auch wenn die Lage mal (wie derzeit) weniger toll ist, singt Grammy-Gewinner Jason Mraz der Tristesse ein tapferes "Look For The Good" entgegen, also: Such' nach dem Guten!

Dieser Mann muss ein sonniges Gemüt haben - darauf weisen schon die Titel älterer Werke wie "Life Is Good" (2010) oder "Yes!" (2014) hin. Auch wenn die Lage mal (wie derzeit) weniger toll ist, singt Grammy-Gewinner Jason Mraz der Tristesse ein tapferes "Look For The Good" entgegen, also: Such' nach dem Guten!

So heißen denn auch seine neue Studioplatte und ihr Eröffnungssong, der mit seinem entspannten Reggae-Pop-Feeling tatsächlich allerbeste Sommerlaune verbreitet. "Als ich das Album geschrieben habe, war mir nicht bewusst, wie zeitgemäß seine zentrale Botschaft sein würde", sagt der 42-jährige US-Amerikaner mit Blick auf die Corona-Krise. "Unabhängig von der aktuellen Pandemie brauchen alle Menschen jederzeit Hoffnung. Punkt."

Er sei "in meinem Leben und in meiner Musik immer ein Optimist gewesen. Ich wünsche mir, dass dieses Album andere dazu inspiriert, zu erkennen, was Menschen für einander in diesen schwierigen Zeiten tun." Reggae-Experte Michael Goldwasser (Steel Pulse, Toots and The Maytals) produzierte das siebente Mraz-Studioalbum in Südkalifornien. Beide verstehen es, leichte (selten seichte) Melodien, federnde Rhythmen und aufmunternde Texte zu kombinieren, ohne sich aber am Tiefgang eines Bob Marley oder Peter Tosh zu versuchen.

US-Schauspielern Tiffany Haddish und die Jamaikanerin Sister Carol begleiten Mraz in "You Do You" und "Time Out" - im Mittelpunkt steht aber die freundliche Stimme des Popstars aus dem Bundesstaat Virginia. Schmuse-Reggae für schwere Zeiten - darum geht es dem 2010 mit zwei Grammys dekorierten Singer-Songwriter, der kürzlich auch am großen Internet-Konzert "One World: TogetherAtHome" zur Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation WHO gegen das Coronavirus teilgenommen hatte. Und warum auch nicht, wenn man das Gute sucht...

Quelle: Agenturen