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Salzburger Festspiele: Weichenstellungen im Kuratorium

Heute, 20:30 · Lesedauer 1 min

Bei den Salzburger Festspielen stehen am Freitag wichtige Weichenstellungen an. Das Kuratorium hat in seiner Sitzung personelle Entscheidungen zu treffen oder in die Wege zu leiten, allen voran die Frage, wie es mit der künstlerischen Leitung weitergeht, nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nicht auf das Angebot einer einjährigen Verlängerung nach dem September 2026 reagiert hat. Außerdem ist die Frage der Schauspielleitung immer noch nicht geklärt.

Aber auch die Verträge der beiden übrigen Direktoriumsmitglieder laufen bald aus: jener von Präsidentin Kristina Hammer heuer zu Jahresende, der des kaufmännischen Direktors Lukas Crepaz dann drei Monate später. Es ist also durchaus möglich, dass nun gleich alle drei Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden. Aber auch bei der Sanierung und Erweiterung der Festspielhäuser müssen die nächsten Entscheidungen getroffen werden, insbesondere die Frage einer Ersatzspielstätte für die Zeit, in der das Große Festspielhaus wegen der Baumaßnahmen nicht zur Verfügung stehen wird.

Zusammenfassung
  • Auch die Verträge von Präsidentin Kristina Hammer (bis Ende 2024) und kaufmännischem Direktor Lukas Crepaz (bis März 2025) laufen bald aus, sodass zeitgleich bis zu drei Ausschreibungen möglich sind.
  • Neben den Personalthemen steht die Sanierung und Erweiterung der Festspielhäuser auf der Agenda, insbesondere die Frage einer Ersatzspielstätte für die Zeit der Bauarbeiten am Großen Festspielhaus.