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Osterfestival Psalm bringt "Sonnenlicht" nach Graz

09. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Das Osterfestival Psalm steht 2026 unter dem Motto "Sonnenlicht" und ist erstmals thematisch an das Thema der Styriarte im Sommer - "Licht Spiele" - geknüpft. "Psalm ist damit so etwas wie die kleine Schwester der Styriarte", sagte Intendant Mathis Huber am Freitag bei der Programmpräsentation. Er kündigte eine ähnliche thematische Überlappung für die kommenden Jahre an. "Sonnenlicht" wird neben christlichen und jüdischen Elementen auch Aspekte von Naturreligionen einbinden.

Das Motto für Psalm 2026 könnte laut Huber nicht besser passen: "Es kann heutzutage nicht genug Licht geben, denn es wird jeden Tag etwas finsterer, wenn man auf die Nachrichten blickt", so Huber. Mit dem Festival soll Glück einhergehen und "Resilienz gestärkt" werden. Es handelt sich bereits um die 24. Auflage des Festivals, das ursprünglich von der Styriarte ausgekoppelt wurde, um die Musik der Auferstehung auch in die astronomisch passende Zeit zu bringen.

Besonders hervorgehoben wurde von Huber der Auftakt am Palmsonntag, 29. März, mit einer neuen Produktion, die der dann 90-jährige jüdische Klarinettist Giora Feidman zusammen mit dem iranischen Komponisten Majid Montazer in der Helmut List-Halle bringt. "For a Better World" soll auch als politisches Zeichen verstanden werden.

Ein weiterer Höhepunkt sei auch das Konzert mit Panflötist Carlos Escobar Pukara, der am 30. März mit "Kinder der Sonne" Musik aus den Anden in die Grazer Helmut List-Halle bringt. Huber kündigte eine "tolle Ethno-Musik" zu Ehren des Sonnengottes Inti in der Religion der Inka an.

230.000 Euro Budget

Weiters wird auch Timna Brauer nach längerer Zeit wieder in Graz zu hören sein (31. März) und das deutsche Klavier-Duo Andreas Grau und Götz Schumacher wird zusammen Strawinskys vierhändiges "Frühlingsopfer" darbieten (1. April). Für Kinder wird es eine "sonnige Hänsel & Gretel-Produktion" angeboten (30. und 31. März). Den Abschluss bildet am Ostermontag, 6. April, die Großfamilie Härtel mit "Frühling in Citoll".

Für neun Konzertprojekte, eines mehr als im Vorjahr, werden diesmal 6.000 Karten aufgelegt, so Huber. Das Budget bewege sich bei etwa 230.000 Euro und damit um etwa 30.000 Euro mehr als im Vorjahr. Die öffentliche Finanzierung sei allerdings gleich geblieben. Das Plus habe man selbst auf die Beine gestellt.

(S E R V I C E - https://styriarte.com/festivals/psalm )

Zusammenfassung
  • Das Osterfestival Psalm 2026 steht unter dem Motto "Sonnenlicht" und ist erstmals thematisch mit der Styriarte verbunden, wobei neun Konzertprojekte mit insgesamt 6.000 Karten geplant sind.
  • Höhepunkte sind der Festivalauftakt am 29. März mit Giora Feidman und Majid Montazer sowie Konzerte von Carlos Escobar Pukara, Timna Brauer und dem Klavier-Duo Grau/Schumacher.
  • Das Budget beträgt rund 230.000 Euro, etwa 30.000 Euro mehr als im Vorjahr, wobei die öffentliche Finanzierung unverändert blieb.