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Opus erhält goldenes Ehrenzeichen der Republik

07. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Fast ein halbes Jahrhundert lang hat die steirische Poprockband Opus die österreichische Musikszene mitgeprägt.

Im Vorjahr haben Ewald "Sunny" Pfleger, Herwig Tremschnig alias Rüdisser, Kurt-Rene Plisnier und Günter Grasmuck ihre Abschiedstournee auf die Bühnen gebracht.  Am Dienstag wurden der "Band mit Kultstatus" von Noch-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich überreicht.

Welthit mit "Live Is Life"

Opus zählten zu den ganz großen Musikern dieses Landes, und zu den ganz wenigen, die auch über den deutschsprachigen Raum hinaus einen Welthit landen konnten, so Schützenhöfer in seiner Laudation in der Aula der Alten Universität Graz. Die Erfolgsgeschichte von Opus, gegründet 1973 in einer Garage, hat mit "Live Is Life" begonnen, das erstmals 1984 bei einem Open Air im burgenländischen Oberwart zum Besten gegeben wurde. Diese Nummer entwickelte sich in der Folge zum Welthit, Hymne und Kassenschlager, war künstlerisch aber auch eine Bürde, weil das reichhaltige Oeuvre der Band dahinter zurücktrat.

Weltweit bekannt 

Mit "Daydreams", ihrem ersten Album, das mit Klassik-Elementen angereichert war, oder auch späteren Ohrwürmern wie "Eleven", "Flyin' High" oder "Gimme Love" spielten sich Opus in die erste Reihe der alpenrepublikanischen Pop- und Rockmusik. Bisher hat Opus mehr als zwei Millionen von mehr als ein Dutzend produzierten Alben verkauft, "Live Is Life" ging mehr als 30 Millionen Mal über den Ladentisch. Dazu kommen rund 1.000 Konzerte - darunter auch welche in Südamerika. Jenes in Chile wurde sogar live im Fernsehen übertragen und von Millionen Lateinamerikanern verfolgt, jenes in den Paramount Studios in Hollywood hatte ebenfalls ein Millionen-Publikum.

Soziales Engagement 

Zum mannigfaltigen künstlerischen Output kommt auch noch das soziale Engagement der Band hinzu: So wurde etwa zusammen mit der Organisation "Menschen für Menschen" von Karlheinz Böhm eine Schule in Äthiopien gebaut. Zuletzt haben sich die Band-Mitglieder auch für den Klimaschutz stark gemacht.

Quelle: Agenturen