Michael-Jackson-Film soll Weltpremiere in Berlin feiern
Offizieller Kinostart ist Universal zufolge der 23. April. In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson (29) zu sehen, für den Neffen von Michael Jackson ist es die erste Kinofilmrolle. Regie führte Antoine Fuqua ("Training Day"), produziert wurde der Film unter anderem von Graham King, der mit "Bohemian Rhapsody" bereits ein Oscar-prämiertes Musikporträt über Queen-Sänger Freddie Mercury verantwortete.
Die Produktion kündigte eine "Geschichte jenseits der Musik" an, die Jacksons Weg vom Kinderstar zum Weltstar nachzeichnen soll. Betont wird vor allem seine kreative Leidenschaft, die ihn "unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden". Paris Jackson hatte sich öffentlich von dem Projekt distanziert. Auf Instagram erklärte die Tochter von Michael Jackson, sie sei in das Biopic nicht involviert, berichtete "Rolling Stone" im September 2025.
Kritiker befürchten, der Film könne ein zu positives Bild zeichnen - auch wegen der engen Einbindung von Jacksons Umfeld. Die Besetzung durch ein Familienmitglied verstärke diesen Eindruck. Hinweise auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Missbrauchsvorwürfen, die Jackson zeitlebens begleiteten, finden sich nicht im Teaser, der ikonische Momente der Karriere des "King of Pop" zeigt. Der Star, der mit Songs wie "Billie Jean" und "Thriller" Welthits veröffentlichte, starb 2009 an einer Sedativa-Überdosis.
Zusammenfassung
- Das Biopic "Michael" über Michael Jackson feiert am 10. April in Berlin internationale Premiere, bevor der Film am 23. April offiziell in die Kinos kommt.
- In der Hauptrolle ist der 29-jährige Jaafar Jackson, der Neffe des Popstars, zu sehen; Regie führte Antoine Fuqua, produziert wurde unter anderem von Graham King.
- Kritiker bemängeln eine zu positive Darstellung des King of Pop und monieren, dass im Teaser keine kritische Auseinandersetzung mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Jackson stattfindet.
