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Louvre blieb am Montag wegen Streiks geschlossen

Heute, 11:22 · Lesedauer 1 min

Im Arbeitskonflikt im Pariser Louvre scheint weiter kein Ende absehbar: Am Montag blieb das meistbesuchte Museum der Welt wegen eines Streiks der Belegschaft geschlossen, wie die Institution auf ihrer Website informierte. Der Louvre war im vergangenen Oktober Opfer eines spektakulären Juwelendiebstahls geworden, in dessen Folge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u.a. auf Infrastrukturprobleme und Sicherheitslücken aufmerksam machten.

Schon unmittelbar nach dem Einbruch - vier mutmaßliche Diebe wurden später in Untersuchungshaft genommen, von der Beute fehlt nach wie vor jede Spur - hatte die Belegschaft zwischendurch die Arbeit niedergelegt. Der Streik wurde am 19. Dezember ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme des Arbeitskampf hatte bereits in der Vorwoche für eine teilweise Schließung des Museumsbetriebs gesorgt. Die Gewerkschaften fordern nach wie vor mehr Personal und bessere Löhne.

Zusammenfassung
  • Am Montag blieb der Pariser Louvre wegen eines Streiks der Belegschaft geschlossen, nachdem bereits in der Vorwoche eine teilweise Schließung erfolgte.
  • Der Arbeitskampf steht im Zusammenhang mit einem spektakulären Juwelendiebstahl im Oktober, nach dem Mitarbeiter auf Infrastrukturprobleme und Sicherheitslücken hinwiesen.
  • Gewerkschaften fordern weiterhin mehr Personal und bessere Löhne, während von der gestohlenen Beute noch immer jede Spur fehlt.