APA - Austria Presse Agentur

Laut Umfrage verhaltene Besuchsbereitschaft für Großevents

09. Juni 2020 · Lesedauer 1 min

Während das Kulturleben nach den Beschränkungen durch die Coronakrise schön langsam wieder hochgefahren wird, ist die Sehnsucht der Bevölkerung nach Großevents offenbar noch verhalten. Einer repräsentativen Umfrage von Marketagent zufolge wollen 60 Prozent Veranstaltungen im Freien mit über 1.000 Personen "eher nicht" bzw. "auf gar keinen Fall" besuchen, indoor sind es gar 70 Prozent.

Während das Kulturleben nach den Beschränkungen durch die Coronakrise schön langsam wieder hochgefahren wird, ist die Sehnsucht der Bevölkerung nach Großevents offenbar noch verhalten. Einer repräsentativen Umfrage von Marketagent zufolge wollen 60 Prozent Veranstaltungen im Freien mit über 1.000 Personen "eher nicht" bzw. "auf gar keinen Fall" besuchen, indoor sind es gar 70 Prozent.

Umgekehrt gaben nur 16,2 bzw. 13,8 Prozent der im Auftrag der Cayenne Marketingagentur befragten Personen an, "auf jeden Fall" oder "eher" entsprechende Angebote wahrnehmen zu wollen. Events dieser Größenordnung sind nach derzeitigem Stand ab 1. August wieder möglich.

Größer ist hingegen die Bereitschaft, kleinen Indoor-Veranstaltungen beizuwohnen - 40 Prozent sind hier "auf jeden Fall" oder "eher" dabei. Kleinere Freiluftevents zu besuchen, können sich etwas mehr als 47 Prozent der Befragten vorstellen.

Für Wolfgang Übl von der Cayenne Marketingagentur bedeutet dies, dass sich die Branche "verstärkt auf vollständige Hybrid-Events einstellen" müsse, also die Integration von digitalen Angeboten wie Livestreaming oder Social-Media-Walls. So könne man auch die entsprechenden Zielgruppen direkt erreichen. "Diese neue Form eines emotionalen Live-Erlebnisses wird auch in Zukunft - selbst nach Ende der Coronakrise - aufgrund der aktuellen Erfahrungen verstärkt nachgefragt werden", ließ er am Dienstag mitteilen.

Quelle: Agenturen