Lars Eidinger stoppte Theatervorstellung nach Degen-Unfall
Der Unfall, von dem die "Berliner Zeitung" zuerst berichtet hatte, passierte laut dem Theater in der letzten Szene der Vorstellung, als der Protagonist Richard mit einem Degen allein gegen seine Dämonen kämpfte. Eidinger habe daraufhin sofort die Vorstellung unterbrochen. Er entschuldigte sich und eilte zum Bühnenrand, um nach der verletzten Frau zu sehen, wie die Zeitung berichtete.
Eidinger ließ dann das Saallicht anschalten und bat um einen Arzt. Die verletzte Frau wurde von der anwesenden Theaterärztin versorgt, so die Schaubühne. Ein Krankenwagen musste demnach nicht gerufen werden. Die Vorstellung wurde nicht fortgesetzt und die Zuschauer verließen den Saal.
Die Schaubühne betonte: "Wir bedauern den unglücklichen Vorfall bei der gestrigen Vorstellung von 'Richard III.' zutiefst und stehen noch immer unter Schock." Eidinger habe am Vormittag mit der Frau telefoniert, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Auch die Leitung des Theaters stehe in Kontakt mit ihr.
Kampfszenen wie die Fechtszene würden gemeinsam mit einem Stunt-Koordinator erarbeitet und trainiert. Die Abläufe würden nun noch einmal neu überprüft. Die kommenden Vorstellungen von "Richard III." könnten wie geplant stattfinden.
Zusammenfassung
- Bei einer Aufführung von 'Richard III.' an der Berliner Schaubühne wurde am Donnerstagabend eine Zuschauerin in der ersten Reihe durch einen aus der Hand von Lars Eidinger gerutschten Degen am Kopf leicht verletzt.
- Die Vorstellung wurde sofort unterbrochen, das Saallicht eingeschaltet und die Frau von der Theaterärztin versorgt; ein Krankenwagen musste nicht gerufen werden.
- Eidinger und die Theaterleitung nahmen am nächsten Vormittag Kontakt zur Verletzten auf, die kommenden Vorstellungen sollen wie geplant stattfinden.
