Hauptpreis beim Sundance-Festival an das Drama "Josephine"
Zur besten US-Doku wählte die Jury den Film "Nuisance Bear" über einen Eisbären, dessen Lebensraum von Menschen immer mehr eingeengt wird. Der in den Bergen Montenegros gedrehte Film "To Hold a Mountain" erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "World Cinema Documentary". Es geht um eine Schäferin und ihre Tochter, die sich dagegen wehren, dass die Bergregion zu einem NATO-Übungsgelände wird.
Der Film "Shame and Money" des im Kosovo geborenen und seit 1993 in Deutschland lebenden Regisseurs Visar Morina holte in der internationalen Wettbewerbssparte "World Cinema Dramatic Competition" den Grand-Jury-Preis. Der Film dreht sich um eine Familie aus dem ländlichen Kosovo, die nach dem Verlust ihres Lebensunterhalts in die Hauptstadt umzieht. Die Jury lobte Morinas Film als "kraftvolle und einzigartige Darstellung von menschlicher Würde" mit einem "tiefen Mitgefühl" für seine Figuren.
Zusammenfassung
- Das Drama 'Josephine' von Beth de Araújo hat beim Sundance-Festival in Utah sowohl den Hauptpreis der 'U.S. Dramatic Competition' als auch den Publikumspreis gewonnen.
- Das Sundance-Festival, das als größtes US-Filmfest für unabhängige Produktionen gilt, fand zum letzten Mal in Park City statt und übersiedelt künftig nach Boulder, Colorado.
- Im internationalen Wettbewerb wurde 'Shame and Money' des kosovarisch-deutschen Regisseurs Visar Morina mit dem Grand-Jury-Preis ausgezeichnet.
