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Erste-Bank-Kompositionspreis 2024 geht an Nina Šenk

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Nina Šenk erhält den Erste-Bank-Kompositionspreis 2024. Die 1982 geborene slowenische Komponistin zeichnet laut Jury "ein hohes Maß an Virtuosität im Umgang mit Form und musikalischer Architektur aus". Insbesondere ihre Fähigkeit, "Klang im Raum zu denken und diesen ungemein farbenreich für die größtmögliche Tiefenwirkung einzusetzen", sei beeindruckend. Die Uraufführung des Preisträgerwerks findet am 21. November im Rahmen von Wien Modern mit dem Klangforum Wien statt.

Das Klangforum Wien verbindet mit Nina Šenk eine intensive Zusammenarbeit, zuletzt etwa im Rahmen des Johann-Joseph-Fux-Opernkompositionswettbewerbs (2023) mit der Uraufführung ihrer Oper "Canvas". Die erneute Zusammenarbeit "erlaubt es mir, in die Tiefen komplexer Klangwelten einzutauchen. Die außergewöhnliche Musikalität des Ensembles dient mir dafür als ungeheure Inspiration", wird Šenk in einer Aussendung vom Montag zitiert. Šenk studierte Komposition an der Musikakademie Ljubljana bei Pavel Mihelčič. Es folgten weiteren Studien bei Lothar Voigtländer in Dresden sowie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Matthias Pintscher, wo sie 2008 erfolgreich ihr Masterstudium absolvierte. Zu ihren bisherigen Auszeichnungen zählen etwa der Europapreis für die beste Komposition des Festivals Young Euro Classic (2004) und der slowenische Prešeren-Preis. Seit Juni 2019 ist Nina Šenk Mitglied der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

ribbon Zusammenfassung
  • Die slowenische Komponistin Nina Šenk, geboren 1982, hat den Erste-Bank-Kompositionspreis 2024 gewonnen.

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