Cannes-Filmfestival: Park Chan-wook leitet Jury
Mit Park Chan-wook trägt demnach das erste Mal ein Südkoreaner die Verantwortung für den Filmpreis. Das solle die "frühe und tiefe Verbundenheit des Festivals mit dem koreanischen Kino" symbolisieren. Er löst damit Schauspielerin Juliette Binoche ab, die 2025 Jafar Panahi die Goldene Palme für den Film "Ein einfacher Unfall" verlieh.
Die Filme von Park Chan-wook seien "viszeral, subversiv und barock und in jeder Hinsicht mutig – was das Drehbuch, den Stil und die Moral angeht", so das Festival. 2004 wurde er in Cannes für das Rachedrama "Oldboy" mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Es folgten 2009 der Preis der Jury für "Durst", 2016 die Festivalteilnahme mit "Die Taschendiebin" und 2022 die Auszeichnung für die Beste Regie mit "Die Frau im Nebel".
Die 79. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele an der Côte d'Azur findet vom 12. bis zum 23. Mai statt. Die Filmauswahl werde im April bekanntgegeben. Seit 2022 ist mit der Deutschen Iris Knobloch erstmals eine Frau und eine Nichtfranzösin Präsidentin des Filmfestivals.
Zusammenfassung
- Der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook leitet als erster Südkoreaner die Jury der 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes, die vom 12. bis 23. Mai stattfinden.
- Die Jury vergibt den Hauptpreis, die Goldene Palme, die in diesem Jahr am 23. Mai verliehen wird.
- Park gewann in Cannes bereits mehrfach Preise, unter anderem 2004 für „Oldboy“, 2009 für „Durst“ und 2022 für „Die Frau im Nebel“.
