Britische Schauspieler fordern mehr Umwelt- und Klimaschutz

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In Großbritannien wollen etliche Schauspieler die Filmbranche zu mehr Klimaschutz verpflichten. Die Gewerkschaft Equity setzt sich dafür ein, in Verträgen zwischen Stars und Produktionsfirmen mehr auf Umweltverträglichkeit zu achten, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Zu den Unterstützern der Kampagne gehören demnach Bella Ramsey ("The Last of Us"), Hayley Atwell ("Mission: Impossible - Dead Reckoning"), Mark Rylance, Bill Nighy und Natalie Dormer ("Game of Thrones").

Die Filmbranche diskutiert seit längerem, wie sie klimafreundlicher werden kann. Bisher wird etwa für Dreharbeiten noch oft geflogen oder zu verschiedenen Drehorten gefahren. In der Kampagne wird auch über die Nutzung von grünem Strom, Catering und Verpackungsmaterial diskutiert.

Die britische Kampagne sieht vor, dass Film- und Fernsehstars auf einen Katalog mit Forderungen zurückgreifen können. Sie sollen diesen "Green Rider" bei Verhandlungen nutzen können. Mögliche Klauseln können sein, dass Künstler auf Flüge mit Privatjets verzichten oder eine Produktionsfirma einen Plan zur Reduzierung von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid vorlegen muss, wie PA weiter meldete.

ribbon Zusammenfassung
  • In Großbritannien wollen etliche Schauspieler die Filmbranche zu mehr Klimaschutz verpflichten.
  • Die Gewerkschaft Equity setzt sich dafür ein, in Verträgen zwischen Stars und Produktionsfirmen mehr auf Umweltverträglichkeit zu achten, wie die Nachrichtenagentur PA meldete.
  • In der Kampagne wird auch über die Nutzung von grünem Strom, Catering und Verpackungsmaterial diskutiert.

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