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"Avatar"-Regisseur: "Irgendwann Staffelstab weitergeben"

05. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Regisseur James Cameron wird seine "Avatar"-Reihe womöglich gar nicht selbst zu Ende bringen. Das deutete er gegenüber dem "Empire"-Magazin an. "Die 'Avatar'-Filme verlangen mir alles ab", sagte der 67-Jährige. "Ich denke, dass ich irgendwann - ich weiß nicht, ob nach dem dritten oder vierten Film - den Staffelstab an einen Regisseur weitergeben möchte, dem ich vertraue, sodass ich mich anderen Dingen widmen kann, die mich auch interessieren. Oder vielleicht auch nicht."

Er habe jedenfalls ein paar andere Projekte in der Entwicklung, die spannend seien, betonte der Kanadier. "Avatar" sei jedoch immer noch seine Welt. Hier könne er alle Themen behandeln, die ihm in seinem privaten und künstlerischen Leben wichtig seien, wie Familie, Nachhaltigkeit, Klima oder Natur. "Ich wurde immer aufgeregter, je weiter ich mit der Geschichte kam." Cameron hoffe eigentlich, dass er den vierten Film noch machen könne, aber das hänge auch vom Markt ab. Film drei sei schon abgedreht und erscheine in jedem Fall. "Ich hoffe wirklich, dass wir vier und fünf machen können, weil es letztendlich eine große Geschichte ist."

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" (2009) gilt mit weltweiten Einnahmen von über 2,8 Milliarden Dollar als finanziell erfolgreichster Film der Geschichte. 2017 begann Cameron mit der gleichzeitigen Arbeit an vier weiteren "Avatar"-Filmen. Die geplanten Filmstarts wurden häufiger verschoben, zuletzt wegen der Coronapandemie. "Avatar: The Way of Water" soll nun Mitte Dezember in die Kinos kommen, gefolgt von den weiteren Teilen 2024, 2026 und 2028.

Quelle: Agenturen