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Autor Patrick Ness schöpft Hoffnung trotz Pandemie

Der amerikanisch-britische Schriftsteller Patrick Ness ("Sieben Minuten nach Mitternacht") sieht in der Coronavirus-Pandemie auch Gründe für Zuversicht. Es sei ihm "in dieser neuen Normalität" gelungen, ein friedliches Leben zu führen, sagte der 49-Jährige. Das läge unter anderem an der digitalen Kommunikation. "Es ist nicht perfekt, aber in der Pandemie haben wir alle möglichen Wege gefunden, um in Kontakt zu bleiben, um mit Menschen verbunden zu sein."

Das gefalle zwar nicht allen, ihm aber schon. "Ich bin introvertiert, mich stört es nicht, mit meinem Bildschirm zu sprechen", scherzte Ness. "Aber ich finde, das macht Hoffnung. Denn obwohl wir nicht mit dieser Pandemie gerechnet haben, haben wir uns angepasst."

Darin sieht der Autor auch Parallelen zu seiner "New World"-Trilogie, deren Verfilmung unter dem Titel "Chaos Walking" am 17. Juni ins Kino kommt. "Mir war es wichtig zu erkunden, wie wir uns in positivem Sinne anpassen und wie uns das helfen kann", erzählte er anlässlich des Filmstarts. "Wir sehen im Buch und im Film Gemeinschaften, die ihren Weg gefunden haben." Allerdings spielt "Chaos Walking" in einer düsteren Zukunft auf einem fernen Planeten. "Es ist eine dunklere Geschichte", so Ness. "Ich glaube, wir (Menschen) sind nicht so schlecht, wie viele Filme uns darstellen. Wir machen es ganz okay, wenn man uns die Chance gibt."

ribbon Zusammenfassung
  • Der amerikanisch-britische Schriftsteller Patrick Ness sieht in der Coronavirus-Pandemie auch Gründe für Zuversicht.
  • "Es ist nicht perfekt, aber in der Pandemie haben wir alle möglichen Wege gefunden, um in Kontakt zu bleiben, um mit Menschen verbunden zu sein."
  • "Wir sehen im Buch und im Film Gemeinschaften, die ihren Weg gefunden haben."
  • Allerdings spielt "Chaos Walking" in einer düsteren Zukunft auf einem fernen Planeten.