puls24.at

15. Festival der Regionen mit neuem Ansatz zur Partizipation

12. Okt 2020 · Lesedauer 1 min

Zur 15. Ausgabe des Festivals der Regionen, das von 25. Juni bis 4. Juli 2021 im Salzkammergut stattfindet, wurde ein neuer Ansatz im Hinblick auf die Partizipation gewählt. So werden nicht mehr Künstler ihre fertigen Projekte vor Ort umsetzen, sondern schon die Projektentwicklung geschehe direkt in der Region, erklärte Leiter Airan Berg am Montag in Bad Ischl. Dazu sind in den kommenden Tagen 14 sogenannte "KulturNauten" im Salzkammergut zur Programmentwicklung unterwegs.

Das biennal stattfindende Festival für zeitgenössische Kunst hat für 2021 das Motto "Unter Tag/Underground" gewählt und konzentriert sich auf das Gebiet zwischen Bad Ischl und Hallstatt. Die "KulturNauten", nationale und international Künstler, sind jetzt auf erster Suche nach "auch nicht ganz so offensichtlichen Themen", um sie "nach oben zu bringen", so Berg. Anfang Jänner sind sie dann nochmals im Salzkammergut, um die Projekte zu fixieren.

Dass dieses Festival kommenden Sommer nur drei Jahre vor der europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 ebenfalls in der Region stattfindet, interpretierte Oberösterreichs Kulturdirektorin Margot Nazzal in der Pressekonferenz so, dass es "in einer Region nie genug Kultur geben kann". Sie sieht das Festival der Regionen als "gute Ergänzung", bei dem "vieles entstehen wird, was 2024 weiterentwickelt wird".

Quelle: Agenturen