LUK

Strengere Einreiseregeln seit Montag in Kraft

20. Dez. 2021 · Lesedauer 3 min

Seit Montag gelten bei der Einreise nach Österreich strengere Regeln. Diese beinhalten die 2G-Plus-Regel oder eine Booster-Impfung. Das gilt auch für kurze Ausflüge über die Grenze.

Seit Mitternacht müssen alle, die nach Österreich einreisen wollen, die Auffrischungsimpfung haben. Wer den "Booster" noch nicht hat, muss die 2G-Plus-Regel erfüllen, also zusätzlich zum Nachweis darüber, ob man geimpft oder genesen ist, noch einen PCR-Test dabeihaben. 

Wer über kein negatives PCR-Testergebnis verfügt, muss sich registrieren (Pre-Travel-Clearance) und sich in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert zehn Tage, wobei man sich nach dem fünften Tag freitesten kann.

Für Pendler gibt es eine Ausnahme: Für sie gilt die 3G-Regel und sie können statt des PCR-Tests auch einen Antigentest vorlegen. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test darf 72 Stunden als sein.

Ausnahmen für Kinder und Schwangere

Ausgenommen ist auch der Transitverkehr, genau wie Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Der Ausnahmegrund ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen. Sonderregeln gibt es außerdem für Kinder unter 12 Jahren - sie müssen nur in Quarantäne, wenn ihre Begleitperson das auch muss. Schulpflichtige Kinder, die älter als 12 Jahre sind, dürfen mit dem Ninja Pass einreisen. 

Kurze Trips über die Grenze, etwa zum Einkaufen, sind aber nicht ausgenommen. An den Grenzen kontrollieren Bundesheer, Polizei und die Gesundheitsbehörden. Die Polizei kündigte an, die Kontrolldichte an den Grenzen ab Montag erhöhen zu wollen. 

Kein Landeverbot für Großbritannien

Ergänzend zu den verschärften Einreisebestimmungen werden auch drei zusätzliche Staaten auf die Liste der Virusvariantengebiete gesetzt. Für Direktflüge aus Angola, Sambia und Malawi gilt ein Landeverbot auf allen österreichischen Flughäfen. Dies gilt außerdem für Botswana, Eswatini (Swasiland), Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika.

Kein Landeverbot gibt es bisher für Großbritannien, wo Omikron in einigen Landesteilen bereits die dominierende Coronavirus-Variante ist und eine Überlastung des Gesundheitssystems befürchtet wird. London hat deswegen bereits den Katastrophenfall ausgerufen. Zahlreiche Flugzeuge aus Großbritannien landen in diesen Tagen auf den Flughäfen Innsbruck, Salzburg und Wien-Schwechat. Anders als Österreich stuft Deutschland Großbritannien seit Montag als Virusvariantengebiet ein: Für Einreisende gilt deswegen in Deutschland eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene.

Reisen nach Deutschland verbietet wiederum Israel seinen Bürgern ab Mittwoch. Das Land wird ebenso wie Italien, die Schweiz, Ungarn, die USA, Belgien, Marokko, Portugal, Kanada und die Türkei auf die Liste der "roten Staaten" gesetzt, wie das israelische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Österreich bleibt für Israel noch "orange".

Quelle: Redaktion / koa