New York öffnet: Seit über einem Jahr erstmals keine Maskenpflicht

19. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

"From worst to first", sagen die New Yorker - also "vom Schlimmsten zum Ersten", wie US-Korrespondentin Angelika Ahrens berichtet. New York war vor über einem Jahr ein Epizentrum der Corona-Pandemie, jetzt wird auch dort vieles geöffnet und gelockert.

Vor über einem Jahr gab es in New York noch mehrere hundert Corona-Tote pro Tag, die Metropole an der US-Ostküste war eines der Epizentren der Pandemie. Doch nun wird geöffnet und viele Bestimmungen gelockert. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen ist geimpft, die Positivitätsrate unter den Getesteten liegt bei unter einem Prozent. 

"Seit über einem Jahr ist nun der erste Tag, an dem wir keine Maske mehr tragen müssen", berichtet US-Korrespondentin Angelika Ahrens im Gespräch mit PULS 24 Anchorwoman Alina Marzi. Außerdem wurden die Kapazitätsgrenzen in den Lokalen und bei Veranstaltungen auf 100 Prozent angehoben - alle Plätze dürfen belegt werden.

"Es ist fast alles wieder möglich", sagt Ahrens. Die Kinos haben offen, die U-Bahn fährt wieder 24 Stunden lang und man kann wieder in den Jazz-Club gehen. Einzig die großen Musicals würden noch eine Vorlaufzeit brauchen - für danach sind die ersten aber schon ausgebucht. 

Wie hat das geklappt?

"Die New Yorker haben gelernt mit der Pandemie zu leben", sagt Ahrens. Seit über einem Jahr habe es eine restriktive Maskenpflicht gegeben, über die es auch keine Diskussion gab. Die Gastronomie und Sporteinrichtungen wurde nur stufenweise geöffnet, lange Zeit wurde Alkohol nur ausgeschenkt, wenn Essen dazu bestellt wurde und New York habe sich gut mit den umliegenden Bundesstaaten abgesprochen. Dazu hätten die New Yorker konsequentes "Social Distancing" und Testen betrieben. 

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Quelle: Redaktion / koa