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Dreh mit Roland Düringer wegen Corona-Fällen gestoppt

05. Okt 2021 · Lesedauer 2 min

Die ORF-Produktion "Eigentlich sollten wir" steht laut einem Medienbericht still. Kabarettist Roland Düringer musste wegen Stimmproblemen auch Theatertermine absagen.

Schon wenige Tage nach dem Start mussten die Dreharbeiten zum TV-Film "Eigentlich sollten wir" mit Roland Düringer wieder eine Pause einlegen. Schuld daran sind laut eines Berichts des "Kuriers" drei Corona-Fälle am Set. Nähere Angaben zu den Betroffenen gibt es vom ORF unter Verweis auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte nicht. Die Produktion von ORF und Bayrischem Rundfunk soll aber "ehestmöglich" fortgesetzt werden. 

Regisseur Harald Sicheritz, der mit Düringer auch schon die Klassiker "Hinterholz 8" und "Poppitz" drehte, sagte dem "Kurier", dass es Ende vergangener Woche eine infizierte Person am Set gegeben habe, nach dem Wochenende seien es schließlich drei gewesen. Die Produzenten der E&A betonen, dass alle Sicherheits- und Testmaßnahmen am Set, wie vom Corona-Comeback-Fonds der Bundesregierung vorgegeben, umgesetzt wurden.

Düringer als Corona-Maßnahmen-Kritiker

Düringer, der sich in den vergangenen Monaten immer wieder als Kritiker der Corona-Maßnahmen präsentiert hatte, sagte zuletzt mehrere Bühnen-Termine ab. "Wenn die Stimme weg ist, lässt sich leider nicht spielen", schrieb der Schauspieler und Kabarettist auf Facebook

Erst vergangene Woche war Düringer wieder als Kritiker in Sachen Coronamaßnahmen in Erscheinung getreten: Er hat im Rahmen der Aktion #allesaufdentisch, bei der Künstler wie Volker Bruch, Wotan Wilke Möhring, Miriam Stein, Nina Proll, Günther Groissböck kritische Standpunkte bezüglich der Maßnahmen einnahmen und mit einschlägigen Experten untermauerten, über die Vorteile eines gesunden Immunsystems in der Coronapandemie gesprochen.

Er betrachte die "Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mit wachsender Skepsis", sagte er in dem Video. Die Aktion wurde heftig kritisiert.

Quelle: Redaktion / koa