Kelly Sikkema on Unsplash

Coronavirus für Kinder erklärt

06. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Warum kann ich Oma und Opa nicht besuchen? Warum ist die Schule geschlossen? Warum darf ich nicht nach draußen? Kinder haben viele Fragen zum Coronavirus und zur aktuellen Situation.

Was ist Corona? Warum ist Händewaschen so wichtig? Warum kann ich Oma und Opa nicht besuchen? Warum hat die Schule geschlossen? Diese kurze Geschichte soll Kindern die aktuelle Situation verständlich näherbringen:

Paul hat sich beim Spielen mit dem Coronavirus angesteckt. Corona ist ein kleiner Virus, den man nicht sehen kann. Es springt von Mensch zu Mensch und macht die Leute krank. Paul liegt mit Fieber und Husten zu Hause. Sein Kopf tut weh und er ist den ganzen Tag müde.

Freepik

Corona sitzt in Pauls Nase und in seinem Mund. Wenn Paul spuckt, niest oder hustet fliegen ein paar Coronaviren aus seiner Nase heraus. Wenn er seinen Freunden oder seiner Familie die Hand gibt, können die Coronaviren auf sie drauf krabbeln und sie krank machen. Damit Paul niemanden krank macht, muss er mindestens zwei Wochen lang zu Hause bleiben. Das nennt man Quarantäne.

Freepik

Pauls Schule hat wegen Corona zugesperrt. Alle Kinder und Lehrer sollen zu Hause bleiben, damit sie nicht krank werden. Corona soll auf so wenig Menschen wie möglich krabbeln.

Freepik

Pauls Freundin Sophia ist nicht krank. Damit die Coronaviren nicht auf sie krabbeln, bleibt Sophia jetzt öfter zu Hause. Sie fasst sich auch nicht ins Gesicht und wäscht sich oft die Hände mit Seife. Damit spült sie alle Coronaviren runter. Sie singt beim Händewaschen zweimal das Lied „zum Geburtstag viel Glück“. Das ist lang genug, um alle Coronaviren zu erwischen. Wenn sie raus geht, zieht sich Sophia eine Maske auf und hält einen Meter Abstand zu anderen Menschen. Das machen alle Menschen. So können die Viren nicht vom Mund und Nase runterspringen.

Freepik

Damit Sophias Großeltern nicht krank werden, darf sie ihre Oma und ihren Opa zurzeit nicht besuchen. Für ältere Menschen ist Corona gefährlicher als für junge. Sophias Großeltern werden besonders krank, wenn die Coronaviren auf sie krabbeln. Sie telefoniert deshalb jetzt öfter mit ihnen.

Antworten auf ähnliche Fragen von Kindern gibt ein Erklärvideo der Stadt Wien:

Soraya PechtlQuelle: Redaktion