APA - Austria Presse Agentur

Corona-Ampel - Wien wieder rot

18. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Die Ampel-Kommission entschied am Donnerstag-Nachmittag Wien, das orange geschaltet war, wieder auf rot zu setzen.

Zuletzt waren nur Wien und Oberösterreich orange geschalten. Die Hauptstadt konnte ihren Status nicht halten. Die zuständige Kommission hat am Donnerstag Wien wieder auf Rot gesetzt. Denn man ist in der Sieben-Tages-Inzidenz erstmals seit langem über 100/100.000 Einwohner geklettert und das ziemlich deutlich mit 122. Darunter sind neben Oberösterreich Vorarlberg und Tirol. Oberösterreich bleibt orange. 

Höchster Rückgang in Salzburg

Die rohe Fall-Inzidenz in den beiden westlichen Bundesländern lag am Ende des Beobachtungszeitraums bei 70 bzw. 77,2. Oberösterreich weist 85,6 auf. Den höchsten Wert hat man in Kärnten vermerkt (138,1). Den höchsten Anstieg hatten in der vergangenen Woche Wien (14 Prozent) und das Burgenland (13 Prozent). Mit minus 18 Prozent der größte Rückgang wird für Salzburg ausgewiesen. Österreichweit wurde ein Anstieg von zwei Prozent vermerkt.

Bei der risikoadjustierten Inzidenz, in die andere Faktoren wie etwa Alter der Erkrankten eingerechnet werden, hat Tirol mit 78,5 den niedrigsten Wert, just jenes Land, aus dem man sich noch heraustesten muss. Hier hat die Steiermark nun den höchsten Wert (158,9).

Wien hat höchsten Anteil an asymptotischen Fällen

Positiv für Wien ist, dass man bei 71 Prozent der Fälle die Infektionsquelle kennt. Den schlechtesten Wert hat hier die Steiermark mit 45 Prozent, das ist deutlich weniger als in der Woche davor (61 Prozent). Wien hat mit 48 Prozent auch den mit Abstand größten Anteil an asymptotischen Fällen. Die Zahl der positiven Ergebnisse bei den Tests liegt überall außer in Kärnten bei unter einem Prozent.

 Aktuell Bezirk mit den höchsten Infektionswerten ist mit deutlichem Abstand Hermagor in Kärnten (537,3). Auf der anderen Seite der Tabelle findet sich Bregenz (34,1).
 

Quelle: Agenturen / lam