APA - Austria Presse Agentur

Corona: 1.907 Neuinfektionen und Zahlen-Chaos in Salzburg, 477 Intensivpatienten

21. Dez 2021 · Lesedauer 3 min

Von Montag auf Dienstag wurden in Österreich 1.907 Neuinfektionen sowie 42 neue Corona-Tote gemeldet. Aus Salzburg wurden zunächst zuviele Neuinfektionen gemeldet, die richtige Zahl wird am Mittwoch nachgemeldet. Bei den Intensivpatienten gibt es eine geringfügige Abnahme.

Exakt 666 Tage nach den ersten bestätigten Coronavirus-Fällen in Österreich haben die Ministerien am Dienstag - ohne Salzburg - 1.907 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Zuvor hatte der Corona-Stab in Salzburg falsche Fallzahlen kommuniziert. Wie viele genau seit Montag hinzukamen, könne nicht eruiert werden, die aktuellen Zahlen werden am Mittwoch nachgemeldet, hieß es aus dem Innenministerium in Wien.

Demnach war es in Salzburg zu Doppel-Zählungen einiger Omikron-Fälle gekommen, mit 621 wurden zu viele Neuinfektionen eingemeldet. Der Landesstab Salzburg berichtete dem Ministerium, dass am Dienstag aus Salzburg keine aktuellen Zahlen mehr geliefert werden können. Korrekte Zahlen sollen am Mittwoch vorgelegt werden.

Spitalszahlen leicht rückläufig

Österreichweit wurden 42 weitere Todesopfer registriert. Somit sind in den knapp 22 Monaten Pandemie hierzulande bereits 13.538 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Leicht rückläufig war am Dienstag wieder die Zahl der Infizierten im Krankenhaus. Österreichweit lagen noch 1.705 Covid-19-Patienten in Spitälern. Das waren um 56 weniger als am Vortag. 477 Schwerkranke liegen auf Intensivstationen, eine Person weniger als Montag. Innerhalb einer Woche ging die Zahl der Intensivpatienten österreichweit um 88 zurück.

Im Westen Österreichs ist die Auslastung aber weiterhin sehr hoch. Laut AGES sind in Tirol 31 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, in Vorarlberg sind es gar 35 Prozent. Das liegt über der systemkritischen Auslastungsgrenze von 33 Prozent. In Tirol lagen am Dienstag 58 Schwerkranke auf ICUs, weniger als 50 waren es zuletzt am 27. November mit 48 gewesen. Vorarlberg meldete 25 Schwerkranke. Zuletzt waren vor einem Monat - am 21. November - mit 16 Corona-Infizierten weniger als 20 auf Intensivstationen behandelt worden.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist ebenso Vorarlberg mit 385,2, gefolgt von Tirol und Kärnten (321,8, bzw. 221,1). Weiters folgen Oberösterreich (209,7), die Steiermark (187,3), Niederösterreich (186,6), Wien (175) und das Burgenland (120,6).

Sehr hoch ist weiterhin die Zahl der Covid-Toten in Österreich. Allein seit Montag wurden 42 Todesfälle gemeldet, im Sieben-Tages-Schnitt waren es täglich 36,6. In der vergangenen Woche starben 256 Menschen an den Folgen einer Infektion. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 13.538 Tote in Österreich gefordert, das sind pro 100.000 Einwohner bereits 151,6 Todesopfer.

Die aktuellen Zahlen für Österreich (Stand: 21. Dezember 2021, 09:30 Uhr): 1.907 Neuinfektionen. 52.502 aktiv Erkrankte. 1.253.961 bestätigte Fälle. 1.201.459 Genesene. 13.538 Todesfälle. 1.705 hospitalisiert, davon 477 intensiv.

Neuinfektionen in den Bundesländern seit der gestrigen Meldung:

  • Burgenland: 57
  • Kärnten: 133
  • Niederösterreich: 253
  • Oberösterreich: 338
  • Salzburg: -
  • Steiermark: 241
  • Tirol: 332
  • Vorarlberg: 208
  • Wien: 345
Quelle: Redaktion / koa