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UNHCR

Iran: Über 3 Millionen Menschen seit Kriegsbeginn vertrieben

Heute, 11:24 · Lesedauer 1 min

Im Iran sind seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden.

Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte seien betroffen, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag in Genf mit. Dies entspreche bis zu 3,2 Millionen Menschen.

"Besorgniserregenden Eskalation"

Die Zahl werde angesichts der anhaltenden Angriffe vermutlich weiter ansteigen, erklärte der Leiter der UNHCR-Notfallabteilung, Ayaki Ito. Er sprach von einer "besorgniserregenden Eskalation" der humanitären Lage im Iran.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag töteten sie den Obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.

Video: Iran kämpft ums Überleben

Zusammenfassung
  • Seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels am 28. Februar wurden laut UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) im Iran mehr als drei Millionen Menschen vertrieben.
  • Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte sind betroffen, was bis zu 3,2 Millionen Menschen entspricht, und die Zahl der Vertriebenen dürfte angesichts der anhaltenden Angriffe weiter steigen.
  • Bereits am ersten Kriegstag wurden der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet, während der Iran seither mit Raketen und Drohnen auf Israel, Golfstaaten und US-Einrichtungen reagiert.